Apartmentanlage Giardini di Altea

- Ein Reisebericht -

Die Anlage Giardini di Altea liegt im neu geschaffenen Ferienzentrum Altanea zwischen Caorle und Jesolo. Die Ferienwohnungen sind in mehreren Häuserkomplexen untergebracht, die sich großzügig über die Anlage verteilen.

Man kann Apartments mit 5 oder mit 7 Betten buchen. Das Sofa im Wohn-Essbereich, das sich zur Schlafcouch umwandeln lässt, wird als vollwertige Schlafgelegenheit mitgezählt, was aber leider nicht der Fall ist, wenn überall die harten Federn zu spüren sind. Wesentlich bequemer sind die Betten im Obergeschoss. Für erholsame Nächte würde ich daher Familien mit zwei Kindern und mehr empfehlen, das größere Appartment zu buchen. Die Wohnungen an sich waren sauber, sehr hellhörig und mit allem ausgestattet, was man braucht, um sich im Urlaub selbst zu verpflegen.

Wer den relativ weiten Weg zum Strand (bis zu einem Kilometer) nicht auf sich nehmen möchte, weil er die Bimmelbahn verpasst hat oder diese erst gar nicht fährt, kann versuchen, am zum jeweiligen Häuserkomplex dazugehörigen Pool eine Liege zu ergattern. Es gibt hier zwar einen abgetrennten flachen Bereich für Kleinkinder, aber obwohl die Anlage als so familienfreundlich angepriesen wird, hat man nicht mal an eine Rutsche für die Größeren gedacht. Leider ließ hier auch die Hygiene in den letzten Tagen unseres zweiwöchigen Urlaubs sehr zu wünschen übrig.

Der Miniclub ist wirklich nur für Minis (unsere Tochter war vier Jahre alt und für die war das Angebot genau richtig), ebenso die Minidisco am Abend. Hier empfiehlt es sich, vorher ganz dick Mückenspray aufzutragen.

Was mich jedoch am meisten gestört hat, ist die isolierte Lage dieser Feriensiedlung. Es gibt genau ein Restaurant, eine Eisdiele, eine Minishoppingmeile und einen kleinen Supermarkt, der natürlich sehr teuer ist. Das heißt, wenn ich nicht zum fünften Mal hintereinander ins gleiche Restaurant gehen möchte, weil es mir vielleicht dort auch gar nicht schmeckt, muss ich mich ins Auto setzen. Dan hab ich vielleicht wieder die lästige Parkplatzsuche und kann nichts vom herrlichen italienischen Wein genießen. Es besteht nicht die Möglichkeit, am Abend direkt vom Apartment loszulaufen, durch eine Altstadt zu bummeln, eine Strandpromenade entlangzuschlendern, weil Caorle über fünf Kilometer entfernt ist.

Da unsere Kinder erst ein und vier Jahre alt waren, haben wir das Angebot, mit dem Schiff nach Venedig zu fahren nicht genutzt, denn es ist etwas beschwerlich mit dem Buggy in dieser Stadt mit den vielen Treppen voranzukommen. Ein Ausflug nach Jesolo und Caorle ist mit kleineren Kindern schon eher zu bewerkstelligen und mit größeren Kindern lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch des Wasserparks Aqualandia in Jesolo.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Erholungsfaktor für unsere Familie in Giardini di Altea eher gering war und wir daher sicherlich unseren Urlaub dort nicht mehr verbringen werden.

Anonym

Caorle

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