Auf eigene Faust: Urlaub im nördlichen Polen

- Ein Reisebericht -

Frei und unabhängig, kein festes Programm, einfach Land und Leute entdecken. So sollte meine selbstorganisierte Reise durch das nördliche Polen sein: Tief hinein fahren ins Land, dann an der Ostseeküste zurückreisen. Der Weg ist das Ziel.

Die Kulturstadt Łeba hat seine geografischen Daten in der Vergangenheit verschiedene Male ändern müssen. Grund dafür sind die beeindruckenden Wanderdünen, die einen Vergleich mit Arcachon an der Atlantikküste nicht zu scheuen brauchen. Entweder durch einen ausgedehnten Spaziergang durch den dichten Wald oder mit einem Zubringer sind die Wanderdünen gut zu erreichen. Rommel soll hier den Wüstenkrieg geprobt haben. Andere sagen, das wäre ein Gerücht. Mich interessiert das nicht wirklich, ich bin nur ergriffen angesichts dieser Menge aufgetürmten Sands, der sich unaufhaltsam durch die Landschaft schiebt.

Ich habe auf meiner Reise durch Polen noch viele weitere Orte an der Küste besucht, doch Łeba und Elbląg haben mich am meisten beeindruckt. Es wird in Polen nicht mehr so viel Deutsch gesprochen, wie vielerorts angenommen. Nur die Alten beherrschen die Sprache noch. Bei der jüngeren Generation ist Englisch eine gute Hilfe. Mit Russisch machen Sie sich unbeliebt. Mir ist nirgendwo eine schlechte Behandlung widerfahren, im Gegenteil: Land und Leute sind ausgesprochen freundlich zu Reisenden.

Anonym

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