Barcelona - lebendige Metropole für jeden Geschmack

- Ein Reisebericht -

Als zweitgrößte Stadt Spaniens liegt Barcelona direkt am Mittelmeer und bietet die perfekte Urlaubskombination aus Strand, Kultur, shoppen und Nachtleben.

Nach der Ankunft am Flughafen erreiche ich die Stadt in 25 Minuten mit dem Taxi. Etwas schwierig: nur wenige Taxifahrer sprechen Englisch, außerdem ist das Tarifsystem verwirrend. Mein Hotel ist direkt im Stadtzentrum, was sich als Glücksgriff erweist, weil viele Sehenswürdigkeiten fußläufig gut zu erreichen sind. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist sehr gut ausgebaut und macht während meines 1-wöchigen selbstorganisierten Aufenthalts die Fortbewegung leicht.

Für Kunst- und Kulturliebhaber bietet Barcelona eine Vielzahl an Museen: Picasso, Gaudí, Miró oder das Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) und noch viele weitere laden zum Bestaunen bekannter Kunstwerke ein. Gerade Antoino Gaudí hat sich in dieser Stadt verewigt: der Parque Güell ist ein einmaliges Zusammenspiel seiner Kunstwerke und begeistert mich – der Mann hat schon eine unglaubliche Phantasie gehabt! Gleichzeitig bietet der Park an vielen Stellen einen sensationellen Ausblick über die Stadt. Auch die Sagrada Familia, deren Bau 1882 begann, beeindruckt mich durch ihre Größe, die vielen Türme und die zahlreichen Details im Außen- und Innenbereich. Die Schlangen vor dem Eingangsbereich sind zwar lang, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt!

Wenn man einen Strandtag einlegen möchte, ist man in wenigen Minuten zu Fuß an der Strandpromenade. Ich bummele lieber die (zugegeben sehr touristische) Einkaufsstraße Ramblas hinauf zu dem kultigen Lebensmittelmarkt La Boquería. Neben riesigen Schinken, frischem Fisch und Obstbergen, gibt es hier ganz tolle, frische Säfte in zahlreichen Geschmacks- und Farbvarianten – von denen kann ich gar nicht genug bekommen!

Mein Hotel ist im Gotischen Viertel Barcelona der Stadt, durch dessen verwinkelte und schmale Gassen ich immer wieder laufe: einfach, weil es dort so schön aussieht. Viele kleine Kunstgalerien und Handwerksgeschäfte, hübsche Restaurants und Kneipen prägen die mediterrane Stimmung dieses Stadtteils.

Unbedingt gehören zu einem Besuch Barcelonas Tapas: kaltes oder warmes Fingerfood, das am besten mit vielen Freunden geteilt wird. Typisch spanisch bestellt jeder 2 - 3 Gerichte, von denen sich dann alle bedienen. Dass muss ich natürlich auch ausprobieren: mit einer ganzen Gruppe Spaniern und Amerikanern, die ich tagsüber kennengelernt habe, lassen wir uns von der spanischen Küche verwöhnen. Zusammen mit einem guten spanischen Wein einfach perfekt! Für den Absacker danach erkunden wir die vielen Clubs und Bars der Stadt und kommen erst in den frühen Morgenstunden wieder im Hotel an. Aber schön war‘s...

Für meine Mitreisenden steht ein absoluter Pflichtpunkt auf der Tagesordnung: ein Besuch im größten Fußballstadion Europas, dem Camp Nou. Wer länger in Barcelona bleibt, kann auch Ausflüge in die Umgebung unternehmen: Das Kloster Montserrat 40 km nordwestlich von Barcelona bietet neben atemberaubender Kulisse auf 721 m Höhe auch ein Museum mit diversen Kunstwerken bekannter Maler. Das habe ich bei diesem Besuch leider nicht geschafft, aber: Barcelona hat mich begeistert und ich komme definitiv wieder!

Anonym

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