Berlin – Wochenende Kultur pur

- Ein Reisebericht -

Freitagmorgen, schon früh um sechs, startete unsere selbstorganisierte Reise Richtung Berlin bei nur kühlen 15°C von Hamm. Vier Stunden später, als wir den Berliner Bahnhof erreichten, überraschte uns das Wetter aufs Neue mit Minustemperaturen. Damit hatten wir nun gar nicht gerechnet und so leider warme Schuhe, Schal, Mütze und Handschuhe zu Hause gelassen. Der Kälteeinbruch kam vollkommen unvorbereitet, aber da mussten wir jetzt nun mal durch schließlich sollte uns dadurch nicht unser Wochenende versaut werden.

In unserer kleinen Unterkunft in Berlin-Charlottenburg angekommen packten wir schnell die Sachen aus und machten uns auch schon wieder auf den Weg um Deutschlands Hauptstadt zu erkunden. Vorab hatten wir uns zu Hause schon einen Plan gemacht wie wir am besten, innerhalb der kurzen Zeit die wir zur Verfügung hatten, alle Sehenswürdigkeiten abklappern könnten. Angefangen beim Olympia-Stadion, weiter über Checkpoint Charlie bis hin zum Alexanderplatz haben wir viel gesehen. Darunter fielen weiterhin Gendarmenmarkt, Stücke der Berliner Mauer, das Sony Center, das Brandenburger Tor, die Siegessäule, der Holocaust, der Potsdamer Platz, der Bundestag, das Museum Story of Berlin, der Kurfürstendamm und vieles mehr. Besonders die Stücke der alten Berliner Mauer waren für mich sehr faszinierend. Eine ganze Menge davon hatten wir bereits an unserem Anreisetag besichtigt, den Großteil aber hatten wir uns natürlich für den Samstag gelassen, da dieser als einziger voller Tag (ohne An- und Abreise) zur Verfügung stand.

So ging es Samstag morgens, nachdem wir uns ein kleines Frühstück für unterwegs eingepackt hatten, weiter mit unserer Besichtigungstour. An dem Tag waren wir auch in dem Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds. Es war wirklich verblüffend, wie echt die Figuren wie z.B. Hildegard Knef, Franz Beckenbauer oder Robbie Williams aussahen. Jeder der die Möglichkeit hat sich so etwas anzugucken sollte die Chance wahrnehmen. Da wir nicht in unserer Unterkunft essen wollten (lag nicht auf unserer Sightseeing-Tour), mussten wir nun gucken wie und wo wir am besten und günstigsten was zu Essen bekamen. Aber auch dafür hatten wir uns im Vorfeld zu Hause schon ein

wenig schlaugemacht und über ein Internetportal Gutscheine für einen Imbiss gefunden. Es war aber kein gewöhnlicher Imbiss. Nein, hier wurden Nudelgerichte frisch vor unseren Augen zubereitet. Einfach köstlich. Gut gestärkt konnten wir uns nun wieder auf den Weg machen. Da wir mit unseren Besichtigungen so schnell vorankamen, hatten wir am Abend sogar noch Zeit einen Abstecher ins Kino zu machen. Das war der gelungene Abschluss von unserem Berlinaufenthalt, denn am nächsten Morgen gegen elf Uhr mussten wir auch schon wieder unsere Heimreise antreten. So einen Kurztrip bzw. eine Städtetour würde ich immer wieder empfehlen, und je nachdem wie man den Aufenthalt plant, muss es auch keine langweilige Veranstaltung sein, wie man sie früher aus der Schulzeit noch kennt.

Anonym

Berlin