Berlin - eine Städtereise

- Ein Reisebericht -

Berlin

Um die Karnevalszeit in diesem Jahr verließ ich Köln um ein verlängertes Wochenende in Berlin zu verbringen. Kurzurlaub selbstorganisiert mit Kulturerlebnissen.

Ein Koffer auf Rollen sollte mein ständiger Begleiter für den ersten und letzten Tag sein und wohnen durfte ich bei einer Freundin in einer wunderbaren Altbauwohnung in Berlin-Kreuzberg im dritten Stock.

Nach der erfolgreichen Landung am frühen Morgen am Flughafen Berlin-Tegel fuhr ich mit dem Bus am Schlosspark Charlottenburg vorbei zur wichtigsten und berühmtesten Straße Berlins - dem Kurfürstendamm.

Dort wurde erstmal der Stadtplan bei einem frischen Kaffee in Ruhe begutachtet und die Route für den Tag festgelegt.

Danach folgten mein Koffer und ich dem Ku`damm - wie er von den Berlinern liebevoll genannt wird - einige hundert Meter und ich besichtigte wunderbare Geschäfte bis ich abbog und mich auf den Weg zum zoologischen Garten machte.

Dort angekommen hatte ich schon einen ordentlichen Fußmarsch hinter mich gebracht und beschloss, mit der S-Bahn die Straße des 17. Juni zu erreichen. Die Haltestelle nennt sich "Tiergarten".

Von hier aus sind es sehr viele hundert Meter bis zur Siegessäule und noch mehr bis zum Brandenburger Tor.

Bei schönem Wetter ist es ein sehr netter Spaziergang, zwar an einer stark befahrenen Straße entlang und nicht unbedingt empfehlenswert mit einem rollenden Koffer im Schlepptau, aber diese riesige Statue und das beeindruckende Tor muss man unbedingt einmal in natura sichten.

Jetzt bin ich also einmal durch das Brandenburger Tor geschritten.

Von dort aus an hunderten Souvenirgeschäften vorbei und nun Seitenstraßen bevorzugend ging ich die Friedrichstraße entlang und stieß in einer kleien Seitenstraße auf eine sehr nette Sitzgelegenheit an einem hübschen kleinen Platz mit sehr gemütlichen Sitzgelegenheiten. Ich glaube, er hieß "Bethlehem-Kirch-Platz".

Nach einer längeren entspannten Pause in der Sonne ging weiter zur nächsten Bushaltestelle um Richtung Oranienplatz den Abend bei meiner Bekannten entspannt ausklingen zu lassen.

Die Doppeldeckerbusse sind was Besonderes. Es gibt sogar extra Touristenbusse, die gezielt alle Sehendwürdigkeiten anfahren und sogar so lange dort halten, bis genügend Fotos geschossen wurden.

Am nächsten Morgen wurde die Oberbaumbrücke besichtigt, die immer wieder in den verschiedensten Hollywood-Filmen auftaucht.

Nicht weit davon stieß ich zum ersten Mal auf die Reste der Berliner Mauer. Beeindruckend.

Von dort aus stürzte ich mich mit Hilfe der S-Bahn ins´Shoppingvergnügen und reiste zum Heckerschen Markt und zum Potsdamer Platz.

Am Tag der Abreise machte ich auf dem Weg zurück zum Flughafen einen kurzen Zwischenstop am Checkpoint Charlie. Dort sieht man viele Bilder von früher, es gibt ein ein Museum und Steine im Boden zeigen, wo einst die Mauer stand.

Es war eindeutig ein zu kurzes Wochenende, um Berlin komplett zu erkunden, aber einen kleinen Rundumblick konnte ich mir verschaffen.

Bis bald Berlin!

Sabine

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