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Britisches Flair: Flugreise nach London!

- Ein Reisebericht -

Es muss nicht immer zwingend der Süden sein, das hatte ich mir so gedacht. Doch eine Flugreise, die sollte es schon sein! April im Jahre 2008 - und es ging mit der Fluggesellschaft "Air Berlin" in das Vereinigte Königreich und ich machte einen Cluburlaub in London...

Der Flughafen in Paderborn Lippstadt: Die Taschen vollgepackt, ausgestattet mit (hoffentlich ausreichend Pfund und Pence) und die Vorfreude wahrscheinlich gleich mitgebucht. Eine kaum auszuhaltende Vorfreude, vermischt mit hohen Erwartungen und umrundet mit der Hoffnung, dass diese nun kommende Woche etwas ganz Besonderes werden sollte. Soviel sei nun schon einmal vorweg gesagt: Sie wurde es - und die Fotos beweisen bzw. zeigen mir noch heute, dass ich das britische Flair wirklich live erlebt hatte...

Exakt 55 Minuten von Paderborn bis nach Heathrow in England - da ist man länger mit dem Aus- und Einchecken beschäftigt, als mit der Flugzeit an sich. Herrliches Wetter in London, ist das nicht eher ein Auf und Ab, vor allem gerade zu dieser Jahreszeit??? Ich ließ mich überraschen und durfte während der nächsten sieben Tage feststellen, dass mein zuvor fast schon täglich stattfindendes Beten in Bezug auf "bloß kein Regen und so weiter" wahrlich geholfen und somit Wunder bewirkt hat!

Aber erst mal ab ins Hotel, ins "Victoria Inn" im Süden Londons! "Nicht schlecht, der Specht!", dachte ich mir da nur, auch wenn ich bis heute nicht verstehe, warum die (Hotel-) Zimmer in England eigentlich immer so klein sein müssen! Aber das war mir egal, denn ich wollte ja schließlich die Stadt kennenlernen und nur zum Schlafen dieses dennoch gemütliche Hotel aufsuchen, welches ein Gefühl des bekannten, englisches Stils übermittelte.

In Ordnung: Tasche ausgepackt, und schon ging es los: SIGHTSEEING, begleitet von Schnappschüssen, welche für die Ewigkeit bestimmt sind! Also freie Fahrt voraus mit der bekannten "Underground", denn vorteilhafterweise wurde direkt im Reisebüro ein Ticket mitgebucht, welches für die gesamte Woche Gültigkeit hatte. Somit konnte ich hin- und herfahren - je nachdem, wie mir "der Schnabel gerade gewachsen war".

Und es ging los mit der bekannten Tower Bridge und dem Buckingham Palace. Westminster Abbey sowie das Monument und die St. Paul´s Cathedral waren für den nächsten Tag vorgesehen. Anschließend galt es, unbedingt den Big Ben läuten zu hören und die Houses of Parliament zu besichtigen. Eine Fahrt in einem der größten, feststehenden Riesenräder der Welt, dem "London Eye" musste natürlich auch unbedingt sein, sonst wäre ich nach dieser exzellenten Woche sicher nicht einfach so wieder nach Hause geflogen!

Alles in allem war mir dieser Cluburlaub jeden Pfund wert! Ja, am Piccadilly Circus, kurz nach dem Besuch im "Madame Tussauds" musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich zwar jede Menge positive Eindrücke mitnehmen werde, aber ganz sicher keinen bisschen Geld. Aber gut, gelohnt hat sich diese Reise in jedem Falle...

...denn eines dufte ich zudem ganz unvorhersehbar erfahren:

Nämlich, dass ein Engländer verdammt gut küssen kann!

London

"Anonym"