Camping in Rurberg

- Ein Reisebericht -

Im Sommer 2011 überließen uns Bekannte für zwei Wochen ihren fest auf einem Campingplatz in Rurberg stationierten Campingwagen, so dass wir einen preiswerten selbstorganisierten Urlaub in der Eifel erleben konnten. Angereist sind wir mit Bahn und Bus, wobei der ideale Umsteigebahnhof zwischen der Bahn und den Eifelbussen Aachen Rothe Erde ist. Dort halten alle in die Eifel fahrenden Linien direkt vor dem Bahnhof und zum Warten gibt es eine kleine Kneipe.

Uns stand ein vollständig ausgerüsteter Campingwagen zur Verfügung, zugleich hatten unsere Bekannten uns die Schlüssel für ihre Fahrräder mitgegeben, so dass wir ausführliche Radwanderungen unternehmen konnten. Wir fuhren entlang des Rursees und des Obersees sowie nach Simmerath. Rurberg ist ein Ortsteil von Simmerath, der Hauptort liegt sechs Kilometer vom Rursee entfernt und ist vor allem für größere Einkäufe nützlich. Bautechnisch interessant ist das Simmerather Rathaus. Die Radwege um Rurberg sind gut zu befahren, man muss auf einigen Teilstrecken nur auf Fußgänger aufpassen. Da wir selbst aber in Rurberg und in den Eifelbergen um Rurberg herum gewandert sind, hatten wir Verständnis für Fußgänger. Vielleicht entscheidet sich die Gemeinde Simmerath doch einmal dazu, auf mehr Wanderwegen als bis jetzt getrennte Spuren für Radfahrer und Wanderer einzurichten.

Zur Ausrüstung unserer Bekannten gehören auch Paddelboote. Das Paddeln auf dem Rursee ist erlaubt, allerdings muss man für jedes Boot eine Plakette kaufen. Wir waren nicht geübt und paddelten somit nicht wirklich schnell, aber das Fahren mit dem Paddelboot auf dem Rursee hat Spaß gemacht.

Auf dem Rursee fahren auch größere Schiffe und mit einem der Boote machten wir einen Ausflug nach Schwammenauel. Die Fahrt war sehr erholsam und der Ausblick vom Schiff auf den See und die Landschaft ist ebenfalls sehr schön.

Wir haben im Campingurlaub nur wenige Sehenswürdigkeiten angesehen. So waren wir in einer Ausstellung zum Naturpark Eifel und haben uns die Pfarrkirche angeschaut, die auf einem Berg zwischen unserem Campingplatz und der Ortsmitte liegt. Über den Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten in anderen Stadtteilen Simmeraths haben wir nachgedacht, uns aber doch für einen ruhigen Erholungsurlaub auf unserem Campingplatz entschieden. Den Besuch der Kriegsgräberstätte, wo ehemalige sowjetische Soldaten beerdigt sind, haben unsere Bekannten uns ans Herz gelegt, so dass wir dort einmal waren. Abends haben wir das recht umfangreiche Gastronomieangebot Rurbergs nie genutzt, sondern mit den Nachbarn auf dem Campingplatz gegrillt. Das fanden wir viel interessanter als ständig in eine Kneipe zu gehen, zumal wir den Nachbarn zunächst fremd waren. Als Dauercamper hatten unsere Bekannten ihren Wagen natürlich neben anderen Dauergästen des Campingplatzes stehen. Wir wurden aber sehr schnell akzeptiert.

Simmerath

Anonym

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