Campingurlaub in St. Goar am Rhein - wie im Märchen

- Ein Reisebericht -

Da wir Studenten sind, steht uns leider kein wirkliches Vermögen zur Verfügung, um Urlaub zu machen.

Wenn man sich also etwas Erholung vom Unialltag wünscht, sind Kreativität und Flexibilität gefordert.

Ein selbstorganisierter Urlaub ist mir persönlich ohnehin immer lieber als ein Pauschalurlaub, da Erholung für mich Freiraum und Selbstbestimmung bedeutet. Übernachten im Hotel ist im Grunde genommen genau so wenig mein Fall - ich liebe Campingurlaub!

Und das ist genau das richtige für den Studentengeldbeutel! Selbstversorgung, günstige Standgebühr auf dem Campingplatz und die Möglichkeit, jederzeit weiter zu ziehen, falls es einem auf dem gewählten Campingplatz wider Erwarten nicht gefallen sollte. Dazu viel Natur und super Kontaktmöglichkeiten zu anderen Campern.

Mit unserem Semesterticket und einigen Rucksäcken bzw. Koffern, in denen sich alles fand, was dringend nötig ist, machten wir uns auf den Weg ins nicht mal eine Stunde entfernte St. Goar. Ein verlängertes Wochenende sollte uns reichen, Hauptsache mal raus und was Anderes sehen!

Den Campingplatz, auf dem wir die Tage verbringen wollten, hatten wir selbst im Internet gefunden, ein kurzer Anruf genügte, um zu erfahren, dass für ein Zelt definitiv noch genügend Stellplätze zu Verfügung stehen.

Mit dem Zug fuhren wir also bequem nach St. Goar und wanderten vom Bahnhof des kleinen Städtchens zum Campingplatz. Dort wurde rasch das Zelt aufgebaut, das Nachtlager eingerichtet und das Gepäck verstaut.

Noch am ersten Tag schauten wir uns das gemütliche, kleine Städtchen an. Süße kleine Cafés laden zum Verweilen ein, die Riesenkuckucksuhr ist ein Touristenmagnet und eine Bootsrundfahrt auf dem Rhein, entlang an der sagenumwobenen Loreley machten den ersten Tag perfekt.

Am zweiten Tag entschieden wir uns zu einem Shopping-Trip ins nahe gelegene Koblenz zu fahren. Die Innenstadt bietet einige Bekleidungsgeschäfte mit lukrativen Angeboten und Kaufhäuser, in denen man seine Kaufsucht stillen kann.

Am dritten Tag besuchten wir Burg Rheinfels in St. Goar. Die Burg bietet nicht nur einen traumhaften Panoramablick über den Rhein und zu den anderen, zahlreichen Burgen der Gegend, sondern ist auch ein Zeugnis der Vergangenheit, welches zum Nachdenken anregt und einen fasziniert.

Den Abend diesen Tages verbrachten wir mit Kochen auf dem Campingplatz und redeten noch bis spät in die Nacht. Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder einpacken, Platzmiete bezahlen und zum Bahnhof wandern, von wo aus wir uns wieder auf den Weg nach Hause machten.

Alles in allem war dieser selbstorganisierte, kurze Camping-Urlaub sehr erholsam, interessant und rundum gelungen. Der Campingplatz war sauber und obwohl St. Goar ein wirklich sehr kleines Städtchen ist, kann man durchaus einige Tage dort seine Freizeit mit interessanten Aktivitäten verbringen.

Und auch die Bahnfahrt entlang des malerischen Rheines lässt einen abschalten und vergeht wie im Fluge!

Ich würde jedem einen solchen Trip empfehlen, für eine Städtereise müssen es ja nicht immer riesige Metropolen sein und auch für den schmalen Geldbeutel ist so ein Urlaub problemlos realisierbar.

Koblenz

Anonym

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