Connemara - Der wilde Westen Irlands

- Ein Reisebericht -

Irland - das Land der grünen Wiesen, der Schafe, der endlosen Landschaft, der Berge, der steinernen Mauern und der Klippen, die sich am Rande des Meeres aufbauen. So erlebt man die grüne Insel, wenn man außerhalb der großen Städte wie Dublin und Galway reist.

Von Dublin aus starteten meine Freundin und ich mit dem Bus für einen einzigen Euro nach Galway. Busreisen sollten in Irland stets über das Internet gebucht werden, da hier wirkliche Schnäppchenangebote ergattert werden können. Nach etwas mehr als drei Stunden befanden wir uns in der mit etwa 75.000 Einwohnern größten Stadt des Westens Irlands. Galway versprüht Charme, bietet nette Einkaufspassagen, kleine Gassen, die zum Meer hin führen und gute Cafés und Pubs, wo es sich wirklich schmecken lässt.

Nach einem Tag Aufenthalt sollte es dann auf die Rundreise durch Connemara gehen. Wir mieteten uns ein Auto in Galway und gewöhnten uns auch relativ schnell an den hier herrschenden Linksverkehr. Connemara ist geprägt durch seine weitreichenden Landschaftsbilder mit Wiesen, Mooren, Seen und Bergen, die überwiegend im nördlichen Bereich der Region liegen.

Im Voraus planten wir den Connemara Loop abzufahren. Dies ist ein von der Region erstellter Rundreiseweg, der die interessantesten Sehenswürdigkeiten Connemaras parat hält. Von Galway aus folgten wir so der N59 bis Maam Cross, wo der Loop seinen Anfang hat. Wir folgten der Straße in den Westen, um gleich zu einem der Highlights der Region zu gelangen: Kylemore Abbey. Dies ist ein Kloster, welches in einer atemberaubenden Landschaft direkt unter den Bergen neben einem See steht. Eine Besichtigung des Klosters ist teilweise möglich. Andere Räumlichkeiten, die nicht zugänglich sind, werden auch heute noch als Kloster genutzt. Zudem ist ein farbenprächtiger Garten zu sehen, der von den dort lebenden Nonnen bewirtschaftet wird.

Ein weiteres Highlight Connemaras ist der gleichnamige Nationalpark, der sich auf ein südwestliches Gebiet der Connemara-Region beschränkt. Zahllose Wanderwege durch den Nationalpark, in welchem Rehe, Schafe und andere Tier frei herumlaufen, machen ein Entdecken der Natur sehr gut möglich. Bester Einstieg ist dabei der Ort Letterfrack, in welchem es sich auch gut übernachten lässt. Wir übernachteten im "Bard's Den", was neben Übernachtungsmöglichkeiten auch ein Pub bietet.

Im Weiteren Verlauf findet man eine Abwechslung zwischen Seen, Wiesen, Bergen und auch dem Meer. Unbedingt sollte man immer wieder aus dem Auto steigen und die Landschaft genießen. Die Website www.goconnemara.com bietet zahlreiche Informationen über Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch Wanderrouten, Restaurants und Orte nahe der Strecke. Auch wir haben unseren atemberaubenden Trip allein mit Hilfe dieser Internetplattform geplant und waren keinesfalls enttäuscht, zudem auch noch das Wetter mitgespielt hatte.

Wir können diese Rundreise allen Naturbegeisterten, aber auch all denen empfehlen, die Irland von der richtigen Seite kennenlernen möchten, was in Dublin aufgrund dessen nicht möglich ist, weil die Stadt durch ihre kulturelle Vielfalt und auch die Probleme durch den schnellen Wachstum mit dem Rest des Landes wenig gemein hat.

Thorsten L.

Maam Cross

Kylemore Abbey

Letterfrack

Tullycross

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