Das Flair von Welt erleben ... in der romantischen Idylle des Genfer See

- Ein Reisebericht -

An Ostern fuhr ich zu einem Erholungsurlaub an den Genfer See in die Schweiz. Ich hatte als Pauschalreise eine Busreise gebucht, um einmal richtig ausspannen zu können ... mich einfach verwöhnen lassen! ... Neues und Fremdes erleben! Das Wetter war angekündigt herrlich warm zu werden, was durch den sanften Wind am See erlabend und angenehm zu werden versprach. Wir nächtigten in einem kleinen Hotel, südlich von Montreux, in Monthey, oberhalb von Villeneuve am Genfer See.

Neben Wellness-Aktivitäten im natürlichen Ambiente des Hotels freute ich mich, die weltweit bekannte künstlerische Stadt Montreux kennen zu lernen. Ich genoss es, die See-Promenade entlang zu laufen. Berauschend empfand ich die brillianten Farben der überall vorhandenen Blumen vor der Kulisse des schillernden Wassers in der Ruhe des Sees und der grandiosen Berge im Hintergrund mit den weiß strahlenden Schneespitzen der Drei- und Viertausender der Alpen. Ein seltener Zauber schien mich zu umgeben, wenn ich mir beim Anblick der vielen Künstler-Denkmäler und Gedenksteine vorstellte, wie jene Personen - noch lebend oder bereits verstorben - den gleichen Weg entlang liefen wie ich! Nennen möchte ich hier nur Freddie Mercury und die österreichische Kaiserin Sissi! Pompöse Hotels und die vorbeifahrenden Luxus-Karossen verstärkten die Ausstrahlung von Glamour, Ruhm und Reichtum dieser Stadt. Einen bemerkenswerten Gegensatz hierzu spiegelten auf der See-Promenade aufgebaute verspielte Tierfiguren, welche aus Baumwuchs, Pflanzen und anderem Naturwerk dargestellt waren. Am meisten faszinierte mich eine vierköpfige Bärenfamilie in Lebensgröße und viele reizende Vogelarten.

Am Ausgang von Montreux verzauberte uns das malerische ritterlich anmutende Wasserschloss Chillon. Seine Historie enttäuschte mich nicht in meiner Neugier auf Abenteuer durch 1.000 Jahre aufregende und auch dunkle Kriegsgeschichte! Seine vielen runden und spitzen Turmdächer ebenso wie seine verspielten Bögen in den gewaltigen Außenmauern und schließlich seine romantische Lage im See erinnerten mich zutiefst an die Märchenschlösser aus meinen Kindheits-Fantasien. In dieser heutigen nun friedlichen Idylle störte es uns nicht einmal, als ein feiner Nieselregen begann ... ganz im Gegenteil stand ich auf der Burgbrücke am breiten Wassergraben und fühlte mich noch einmal berührt versetzt in die Zeit der Ritter und Burgfräulein.

Auch die Stadt Genf, ein weiterer Ausflugsort unserer Pauschalreise, beeindruckte mich in besonderer Art mit dem für mich unerwarteten internationalen Flair und Charakter einer Metropolitan-Stadt ... inmitten der Berge! Die See-Uferstraßen waren geziert von prächtigen und noblen Hotel- und Unternehmensgebäuden im alt-historischen Stil. Die zahllosen Schiffe und Jollen im Hafen wippten verspielt im ruhigen Wasser, die Wasservögel sangen lieblich ihre Lieder dazu. Obwohl reges Treiben herrschte ... die Ruhe des Sees schien auf die Menschen überzugehen ... Die gigantische 140 Meter hohe Wasserfontäne im Hafen, das Wahrzeichen der Stadt, störte diesen Frieden nicht, ganz im Gegenteil! Überwältigt erlebte ich die atemberaubende Kraft, die das Wasser neben Ruhe und Idylle auch in sich birgt!

Nirgendwo an einem öffentlichen Ort hatte ich jemals um die Mittagszeit so viele Männer mit 'Anzug und Krawatte' Mittagspause machen sehen wie in der Innenstadt Genfs! Für mich gab dies den Straßen einen besonderen Reiz ... ja! ... besonders wichtig zu sein ... was nicht verwundern lässt, durch die vielen fremdländischen Menschen dort, nicht zuletzt durch die zahlreichen Büros großer Weltorganisationen wie z. B. dem zweiten Hauptsitz der Vereinten Nationen, der UNO.

Bevor ich schließe, muss ich unbedingt noch einen ganz besonderen Ort erwähnen! Inbegriffen in unserer Bus-Pauschalreise war ein Ausflugsziel am Ufer des Sees, nord-östlich von Genf. Dort sichteten wir ein kleines unscheinbares Dörfchen, das wir uns aufmachten zu erkunden. Erstaunt erlebte ich eine tiefe Idylle in der Stille dieses altertümlichen malerischen Dörfchens mit Namen Yvoire. Niedliche enge Gässchen mit sich aneinander reihenden naturbelassenen Backstein-Häuschen, geschmückt durch herrlich blühende Bäume, Sträucher und Fassaden-Ranken, natürlich angelegte winzig kleine Vorgärtchen und bunt schillernde exotische Blumen in Steintrögen, Blumenkästen und altertümlichen Blecheimern erweckten die Stimmung eines unbefleckten Stückchen Erdes. Es lag eingebettet in die stillen Ufer des Sees, nur die kleinen handwerklichen Läden ließen darauf schließen, dass an diesem Ort das Leben nicht schlief ... und wir willkommen waren!

Voller tief beeindruckender Impressionen wird mir diese wunderbare Bus-Pauschalreise zum Genfer See in Erinnerung bleiben ... ein Ort der Kunst, der Romantik und der Freiheit, an den ich gerne zurückkehren werde!

Regenbogen

Genfersee

Montreux

Yvoire

Genf

Monthey

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