Das wunderschöne Bergen op Zoom

- Ein Reisebericht -

Bergen op Zoom

Im Westen der südlichsten, niederländischen Provinz Noord-Brabant liegt die Stadt Bergen op Zoom. Wer nicht mit dem eigenen Auto anreisen möchte, kann bequem auf die Bahn ausweichen, denn die Stadt liegt an der Strecke Roosendaal – Vlissingen/Zeeland. Sehr praktisch ist die Tatsache, dass der Bahnhof sehr zentral im Ortskern liegt. Somit sind diverse Hotels in wenigen Gehminuten erreichbar. Ich kann das Grand Hotel De Draak sehr empfehlen, welches direkt am Grote Markt im Zentrum liegt. Es handelt sich hierbei um das älteste Hotel der Niederlande, welches ebenfalls ein gutes Restaurant beinhaltet und wir haben einen wirklich schönen Hotel-Urlaub hier verleben können. Die Stadt habe ich zur Zeit des Karnevals besucht und ich muss ehrlich sagen, dass man getrost alles vergessen kann, was man über herkömmliche Karnevalsumzüge kennt. In „Het Krabbegat“, wie sie in der fünften Jahreszeit genannt wird, geht es nicht darum, die Politiker oder aktuelle Themen auf die Schippe zu nehmen, sondern hier werden ganz allgemeine Themen aufgegriffen, die aus allen Bereichen stammen können. Selbst die Wagen sind enorm farbenfroh aufgebaut, bei vielen hat man das Gefühl, es gibt nichts an dem Gefährt, was sich nicht bewegt. Dass ein burgundischer Einfluss in der Stadt vorherrscht, ist deutlich spürbar. Aber dieser Kurzbesuch hat gereicht, noch einmal im Sommer herzukommen. Und ich bin nun noch mehr begeistert.

Bergen op Zoom liegt direkt an der Binnenschelde, die sich weiter in die Oosterschelde verläuft und ein beliebter Anziehungspunkt ist. Es gibt einen Strand, der sich zur einen Seite als Liegewiese entpuppt. Hinter dem Erlebnisbad, in dem man nicht nur schwimmen und die Wasserrutsche nutzen kann, sondern ebenfalls weitere Angebote wie Sauna oder Solarium ausprobieren sollte, liegt dann ein richtiger Sandstrand, der aber an warmen Tagen etwas voll ist. Wer also nicht unbedingt auf den Sand Wert legt, sollte lieber auf die weitaus größere Wiesenpromenade ausweichen. Ins Wasser kann man ganz bequem von beiden Strandteilen aus. Das Besondere an der Binnenschelde ist übrigens, dass man fast überall darin stehen kann. Somit selbst für Nichtschwimmer eine gute Alternative. Hinter den Liegeflächen verläuft noch eine Promenade. Hier ist das Café Strandhuys zu finden, in dem man sehr gut einen Kaffee oder ein Pintje, so nennt sich hier ein leichtes Bier, trinken kann. Auch kleine Gerichte werden angeboten.

Aber selbst die Innenstadt ist mit dem Grote Markt ist sehr sehenswert und die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die Getrudiskerk, erzählen eine interessante Geschichte, die etwa im Jahr 1330 ihren Anfang nahm. Der Grote Markt ist im übrigen der Dreh- und Angelpunkt, denn hier sind rund um den Marktplatz die verschiedensten Kneipen und Cafés ansässig, die bereits ab morgens geöffnet haben. Da bei den Niederländern ein geselliges Zusammentreffen groß geschrieben wird, verwundert es nicht, dass hier bei schönem Wetter sieben Tage in der Woche alle Plätze beinahe durchgehend belegt sind. Ich jedenfalls bin von der Freundlichkeit und der gesamten Atmosphäre, die hier vorherrscht, sehr fasziniert und komme sicher noch mal zurück.

Anonym

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