Die Geheimtipps der Stadt der Liebe - Paris

- Ein Reisebericht -

Paris

Paris als Reiseziel ist eine der beliebtesten Destinationen in ganz Europa. Die Stadt lädt vor allem junge und alte Pärchen mit ihrem verlockenden Flair ein, Attraktionen wie der Eiffelturm, das Moulin Rouge und der Louvre begeistern jährlich tausende von Touristen aus Europa und der ganzen Welt.

Auf meiner einwöchigen Stadtreise im April diesen Jahres habe ich die Stadt nochmal von einer ganz anderen Perspektive kennen gelernt. Ich wohnte nicht in einem Hotel, sondern habe über Freunde einen Schlafplatz bei Bekannten bekommen. Diese wohnten im 19. Arrondisment im Nordosten der Stadt, in das sich sonst kaum Touristen verirren, obwohl es auch mit einem ganz eigenen Charme eine Seite von Paris zeigt, die man auf den üblichen Wegen wohl kaum kennen lernen würde.

Im Stadtteil Belleville gibt es eine stark multikulturelle Bevölkerung, was man neben der ethnisch durchmischten Bevölkerung auch an den kulturellen und sozialen Einrichtungen sieht. Es gibt viele senegalesische Einwanderer, die Läden betreiben, in denen man zum Beispiel importierte Kochbananen kaufen kann. Außerdem gibt es viele Chinesen, die zum Beispiel einen Fischmarkt haben, auf dem lebendige Aale verkauft werden.

Ein besonderes Highlight ist der Besuch des Friedhofs Père Lachaise, der einer der größten in ganz Paris ist und auf dem u.a. Berühmtheiten wie James Morrison, Sänger der Band The Doors, in Frieden ruhen. Jährlich strömen tausende von Fans hierhin, um Blumen auf seinem Grab abzulegen. Eines der schönsten Kinos der Stadt findet sich ebenfalls im 19. Arrondisement: Das Quai de Loire/Quai de Seine ist ein Kino, das aus zwei Gebäuden besteht, die einander gegenüber am Canal de l'Ourcq durch eine kleine Fähre verbunden sind. Das ausgewählte Programm mit Filmen in Orginialsprache mit Untertiteln hat mir hierbei besonders gut gefallen.

In einem der zahlreichen touristischen Zentren der Stadt findet man die laut Lenny Kravitz beste Falafel der Welt. Falafel sind Kichererbsenbällchen, die ähnlich dem deutschen Döner mit Salat und Sauce im Fladenbrot verkauft werden. Im Marais, einem Viertel mit einer hohen Anzahl an jüdischen und schwulen Einwohnern, kann man sich selbst von Lenny Kravitz' kulinarischem Einschätzungsvermögen überzeugen. Mir selbst hat die dort verkaufte Falafel auch sehr gut geschmeckt, aber ob diese die beste der Welt ist, sei dahingestellt.

Im Marais kann man außerdem sehr gut shoppen gehen, es gibt neben den global vertriebenen Ketten viele kleine Designerläden und auch eine Menge Second Hand-Shops.

Ansonsten ist Paris als Metropole natürlich auch empfehlenswert zum Einfach-nur-Herum-schlendern und für einen Besuch der zahlreichen Museen und anderen Sehenswürdigkeiten.

Anonym

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