Die Großregion Luxemburg

- Ein Reisebericht -

Die Großregion Luxemburg

Ich bin leidenschaftlicher Genießer guter Weine und ein Freund antiker Kultur. Lange hegte ich deshalb den Traum, einmal die Großregion Luxemburg zu besuchen, um die Weinberge der Mosel zu besichtigen und die antiken Denkmäler der Römer zu besuchen. Zur Großregion Luxemburg gehört auch die alte römische Hauptstadt Trier, in der zum Beispiel Konstantin der Große zehn Jahre lebte und regierte. Ich entschied mich, eine von mir selbst organisierte Städtereise zu unternehmen, die nur drei Tage dauern sollte. Ich und meine Partnerin wollten morgens in Luxemburg (Stadt) landen, uns die Hauptstadt des Nachbarlandes anschauen, um abends mit dem Zug nach Trier zu reisen, dort im Hotel abzusteigen und uns am folgenden Tag der alten Römerstadt zu widmen. Am folgenden Morgen wollten wir mit dem Zug in Richtung Mainz an Mosel und Rhein entlang fahren, um unsere Rundreise so tatsächlich „rund“ zu machen. Von dort sollte uns ein ICE wieder nach Norddeutschland tragen.

Luxemburg

Die Anreise verlief problemlos. Der Luxemburger Flughafen liegt sechs Kilometer östlich von der Hauptstadt und bietet regelmäßige Bustransfers in die eigentliche Stadt. Wir fuhren bis zum Hauptbahnhof, verstauten unser Gepäck in einem der Schließfächer und gingen erst einmal etwas essen. Nach zehn Minuten Fußmarsch erreichten in der Nähe vom Bockfelsen in der Oberstadt eine kleine Passage mit zahlreichen Restaurants, die hungrige Touristen erwarten und versorgen. Wir ließen uns genüsslich nieder und nach dem Mahl buchten wir eine Stadtführung, die in der Hochsaison in der Mittagszeit regelmäßig als „offene Führung“ durchgeführt wird. Eine nette Dame aus Deutschland leitete die Besichtigung und zeigte uns Sehenswürdigkeiten wie Kasematten, den heutigen Regierungssitz, einige Plätze und das Viadukt. Sie bewies viel Geduld vor allem für meine Fragen und verdiente sich ihr Trinkgeld redlich. Wir shoppten anschließend und zogen nach Trier weiter.

Trier

Der Zugtransfer dauert etwa vierzig Minuten. Wir stiegen im Park Plaza Hotel ab. Die Buslinie 3 brachte uns vom Bahnhof direkt vor die Haustür. Das Hotel ist teuer, liegt dafür aber direkt in der Stadt. Der Service ist erstklassig. Am nächsten Morgen gingen wir nach einem guten Frühstück selbst ein wenig durch die Stadt, um dann die Tourist Information Trier anzusteuern, die an der Porta Nigra liegt. Dort organisierte man für uns eine Weinprobe für den Abend und verkaufte uns Tickets für den offiziellen Stadtrundgang, der zwei Stunden dauerte. Ich als Römerfreund fand die Porta, die Konstantin-Basilika und die Kaiserthermen besonders beeindruckend. Meine Partnerin begeisterte sich für die Steipe und den Dom mit seinen Bauelementen aus jeder Epoche. Die Weinprobe am Abend war perfekt organisiert. Als wir am nächsten Morgen die Großregion verließen, war ich traurig, dass unsere kleine Rundreise endete, aber sehr zufrieden. Ich werde wiederkommen, versprach ich mir noch im Zug.

Trier

Anonym

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