Die Krka Wasserfälle

- Ein Reisebericht -

Vom letzten Urlaub extrem beeindruckt,wollten wir auch in diesem Jahr unbedingt wieder nach Kroatien. Dieses Mal war unser Ziel einer der vielen Nationalparks des Landes. Ich wollte endlich den See sehen, an welchem mein so viel gesehener Film Winnetou gedreht wurde.

Auf die lange Fahrt waren wir nun schon vorbereitet. Glücklicherweise war das Wetter toll. Wir verbrachten nach halber Strecke die Nacht auf einem Parkplatz und fuhren am nächsten Tag bis zur Insel Krk. Dort kehrten wir für eine Übernachtung in Punat ein. Die Sonne und das Meer hatten uns wieder. Die traumhafte Kulisse der glitzernden Adria mit leuchtenden Bergen im Hintergrund entschädigte uns für die lange Fahrt, die aber noch nicht zu Ende war. Doch für diesen Tag hieß es flanieren, sonnen und Meeresfrüchte genießen. Ins Wasser trauten wir uns dann doch noch nicht. Am dritten Tag unserer Reise erreichten wir endlich unser eigentliches Ziel- den Nationalpark Krka -der wohl schönste in Kroatien . Kurz hinter Sibenic beginnt eine einmalig schöne Flusslandschaft. Die Krka fließt durch enge Schluchten und stille Ebenen. Sieben Wasserfälle stürzen in die Tiefe. Aber auch kleinere Wasserfälle verschiedenster Art und Form sind zu bestaunen. Am Ankunftstag hatte es natürlich keinen Sinn mehr in den Park zu gehen, und so verbrachten wir den Rest des Tages gemütlich mit Sonnen und Grillen und Gesprächen mit anderen Campern, die ebenfalls die Wasserfälle erkunden wollten. Der 4. Tag unserer Reise war nun dem Nationalpark gewidmet. Ein riesiger Parkplatz direkt vor dem Eingang des Parkes bot Platz für alle, auch für unser Gefährt. Die Aushänge informierten darüber, dass man den Park sowohl allein , als auch in der Gruppe erkunden konnte. Auch Schiffstouren waren möglich. Da das nächste Schiff erst in einer Stunde ablegte und wir sowieso neugierig waren, entschieden wir uns auf eigene Faust loszuziehen, was im Nachhinein eingestanden ein Fehler war. Auf schmalen Wegen ging es im Gänsemarsch durch dicht bewachsenen Wald. Nicht nur Bäume und Farn, sondern auch mir völlig unbekannte Pflanzen wuchsen in diesem "Dschungel". Glücklicherweise standen bei vielen Pflanzen kleine Tafeln mit der Bezeichnung und kurzen Erläuterungen. Immer wieder musste man über Brücken aus Holz , da überall Wasser aus dem Berg zu fließen schien. Das geschah mal ganz sanft und leise plätschernd und dann wieder über Felsen und Gestein mit lautem Getöse. Schließlich kamen wir zu einem gewaltigen Wasserfall, der in zwei großen Stufen niederrauschte. In dem großen flachen See davor badeten erstaunlich viele Menschen. Da wir von diesem See gelesen hatten trugen wir natürlich Badesachen drunter. So konnten auch wir vor dem Wasserfall mal kurz im doch recht kalten Wasser plantschen und dank anderer netter Touristen auch tolle Bilder machen. Nach dem Bad konnte man sich dann noch mit typischem Imbiss-Essen stärken. Dank vieler kleiner Verkaufsstände musste man trotz der vielen Menschen nicht lange auf sein Essen warten. Und weiter ging der Rundgang. Wir sahen Wasserfälle, die aus einem Loch im Fels flossen, glasklare Seen auf einer Terrasse in der Mitte des Berges. und unzählige Fische, Frösche, Käfer und Vögel. Flora und Fauna waren einfach überwältigend. Als wir müde und mit schweren Füssen schließlich eine Straße erreichten, an der ein Bustransfer die Touristen abholte und zurück zum Eingang brachte, waren wir wirklich geschafft. Auch der Transfer ging richtig zügig, trotz der unzähligen Menschen, denn die Busse kamen im Minutentakt. Zurück am Eingang, gab es noch einen kleinen Imbiss, und beim Lesen aller Aushänge mussten wir dann feststellen, dass wir nicht einmal die Hälfte des Parks und auch den See aus meinem Lieblingsfilm nicht gesehen hatten. Also lautet unsere Empfehlung: entweder eine Gruppe oder eine Schiffsfahrt. Da nimmt man dann alles mit. Dennoch war dieser Tag einmal wieder voll mit eindrucksvollen Bildern und Erlebnissen und wir möchten nicht eine Minute missen. Da wir auch dieses Mal nur eine Woche zur Verfügung hatten, hieß es auch hier: Nach einem gemütlichen Abend auf dem Campingplatz,am nächsten Morgen wieder Richtung Heimat fahren. Um die Fahrt nicht zur Tortur werden zu lassen, hielten wir wieder in Punat und genossen noch einmal Land und Leute und natürlich das Essen, bevor wir endgültig Abschied nahmen.

Den Rest der Strecke fuhren wir in einem Stück, was allerdings nicht zu empfehlen ist.

Fazit ist, wir waren wieder voll des Lobes über ein beeindruckendes Land, das landschaftlich so enorm viel zu bieten hat. Ob Badeurlaub, Erlebnis-Tour oder Sightseeing, es ist für jeden was dabei. Für uns steht fest: Wir kommen wieder !

Šibenik

Anonym

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