Dresden ist immer eine Reise wert

- Ein Reisebericht -

Ich habe mit meiner Familie einen Kurzurlaub in der Stadt Dresden unternommen. Diese Reise haben wir privat organisiert, da wir in Dresden Verwandtschaft haben, bei der wir übernachten konnten. Natürlich gibt es auch viele Unterkünfte in dieser Großstadt, die teilweise auch recht günstig sind.

Gegen 14.30 Uhr fuhren wir in Oelde ab und kamen aufgrund diverser Staus erst um 22.30 Uhr in Dresden an. Am nächsten Morgen wurde erst einmal ausgeschlafen, bevor es nach einem zeitigen Mittagessen zum "Großen Garten" ging. Hier nutzten wir die Möglichkeit, mit der Parkeisenbahn (der früheren Pioniereisenbahn) durch das Gelände zu fahren. Vor allem unsere beiden Mädchen - 2 1/2 und 8 Jahre alt - fanden dies sehr interessant. Die Fahrkartenkontrolle erfolgt an den jeweiligen Bahnhöfen durch Schaffner, die Schüler und Schülerinnen der 4. beziehungsweise 5. Klasse sind. Der "Große Garten" wurde bereits vor über 300 Jahren angelegt und ist die Grüne Lunge Dresdens. Hier befinden sich auch der Dresdner Zoo und der Botanische Garten. Da wir unseren Hund mit dabeihatten, konnten wir dem Zoo leider keinen Besuch abstatten. Ansonsten hätte der Hund in einem Zwinger untergebracht werden müssen, was wir ihm aber nicht antun wollten.

Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Parkanlage ging es dann zu Fuß wieder zurück zur Wohnung unserer Verwandtschaft.

Am nächsten Tag (02.10.2011) stand dann ein Besuch der Dresdner Altstadt auf dem Programm. Zuerst fuhren wir mit der Straßenbahn, was bei unseren beiden Kindern sehr gut ankam. Wir hatten für 11 Euro ein Familienticket gekauft, welches die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel für diesen Tag ermöglichte. Straßenbahnen gibt es in unserer Kleinstadt nicht und deshalb war es für die Kinder ein großes Erlebnis. Wir fuhren mit der Straßenbahnlinie 4 bis Radebeul und dann wieder zurück in die Innenstadt. Am Theaterplatz angekommen suchten wir das Café "Schinkelwache" auf, da es schon Zeit zum Mittagessen war. In diesem Café bekommt man auch relativ günstige Speisen für Kinder. Generell ist zu sagen, dass die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gastfreundlich sind. Unser Hund bekam dort - ohne fragen zu müssen - einen Napf Wasser. Unsere Kinder sind gemeinsam auf dem für sie ungewohnten Kopfsteinpflaster hingefallen und bekamen zum Trost je eine kleine Tüte Gummibärchen.

Vom Café Schinkelwache hat man einen wunderschönen Blick auf die Semperoper mitsamt des Theaterplatzes, das italienische Dörfchen, das Dresdner Schloss und die Brühl'sche Terrasse. Wir haben dann noch einen Bummel entlang der Brühl'schen Terrasse gemacht und uns die im Jahr 2005 wieder eröffnete Dresdner Frauenkirche von außen angesehen. Hier muss man gerade an Wochenenden oder in den Ferien immer noch mit mehrstündigen Wartezeiten rechnen, wenn man dieses eindrucksvolle Gotteshaus von innen bestaunen möchte. Diese Besichtigung haben wir uns für einen unserer nächsten Reisen in diese Stadt vorgenommen, die garantiert spätestens im nächsten Jahr folgen werden.

Auch die Schiffe der Weißen Flotte fuhren noch auf der Elbe, aber diese Möglichkeit haben wir bei dieser Reise nicht genutzt. Aus Erfahrung können wir aber berichten, dass diese Fahrten sowohl für Kinder als auch für Erwachsene sehr reizvoll und interessant sind. Da unsere Kinder noch relativ klein sind, haben wir auch davon abgesehen, eines der vielen bekannten Museen zu besuchen. Nachdem wir uns die wichtigsten Baudenkmäler der Altstadt von außen angesehen haben, beschlossen wir, gemeinsam mit den Kindern in unser Domizil zu laufen. Hier gab es dann Kaffee und Kuchen, danach gingen die Kinder noch auf den Spielplatz direkt vor dem Haus.

Generell ist festzustellen, dass Dresden eine sehr kinderfreundliche Stadt ist. Vielerorts finden sich Spielplätze, die die Kinder zur Bewegung animieren. Bei einem unserer nächsten Besuche planen wir auch, das Deutsche Hygienemuseum in Dresden zu besuchen, das unter anderem mit einer Ausstellung zum Mitmachen für Kinder aufwartet. Besonders bei schlechtem Wetter ist dies bestimmt eine gute Alternative.

Am 03.10.2011, dem Tag der Deutschen Einheit, packten wir nach dem Frühstück unsere Sachen und traten die Heimreise an. Gegen 17.00 Uhr trafen wir dann wieder im heimischen Oelde ein. Es war ein wirklich gelungener selbstorganisierter Städtetrip.

Dresden

Anonym

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