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Ein Abstecher in das Ruhrgebiet

- Ein Reisebericht -

Am 28.10.11 entschieden sich mein Lebenspartner und ich dazu einen selbstorganisierten Kurztrip in das Ruhrgebiet zu machen. Schon oft hatten wir von Freunden gehört, dass diese Region sehr empfehlenswert sei, da es viele Sehenswürdigkeiten gibt. Vor allem waren wir auf die spezielle Kultur, die ganz eigene Mundart und die direkte Art der Menschen gespannt.

Wir übernachteten im Golden Tulip Hotel in Marl. Diese Stadt, im Westen des Ruhrgebiets gelegen, ist eine typische Stadt für diese Region. Das Bild der Stadt ist von längst geschlossenen und noch aktiven Zechen gezeichnet und einer herzlichen, offenen Art der Menschen geprägt. Die vielen so genannten "Zechenhäuser" machten den Ruhrgebietscharme komplett. In Marl besichtigten wir zunächst ein Museum, genannt "Der Glaskasten". Hier überzeugten uns interaktive Kunstwerke wie eine Klangwand, die beim Vorbeigehen Geräusche erzeugte. Wir wurden so für kurze Zeit Teil der Kunst.

Das Highlight des Urlaubs im Ruhrgebiet war ein Besuch des Movie Parks Germany, in Bottrop. Da Halloween vor der Tür stand hatte der Park bis 22 Uhr geöffnet und spannende Attraktionen rund um das Thema Halloween und verkleidete Monster und Hexen haben den Aufenthalt im Park zu etwas ganz Besonderen gemacht. Auch die regulären Attraktionen wie die Holzachterbahn "Bandit" oder der Fahrsimulator "Time Riders" haben uns viel Spaß gemacht. Besonders positiv sind uns die vielen Attraktionen und Aktivitäten speziell für Kinder aufgefallen. Dies kommt Familien sicherlich sehr zugute, da auch die Kleinen, die noch nicht in die großen Achterbahnen dürfen, ihren Spaß haben sollen. Neben den Fahrgeschäften für Kinder gab es beispielsweise die Möglichkeit Kürbisse zu schnitzen.

Den folgenden Tag unseres Urlaubs im Ruhrgebiet verbrachten wir ebenfalls in Bottrop, wo wir nun das Tetraeder besuchten. Diese Strahlkonstruktion befindet sich auf einer Halde und bietet mit einer Kuppelhöhe von 120m über NN eine wundervolle Aussicht über das gesamte Ruhrgebiet.

Später am Tag entschieden wir uns dazu, die Zeche Zollverein in Essen zu besuchen. Diese Zeche ist einer der bekanntesten Hotspots des Ruhrgebiets und wurde vor einigen Jahren zum Weltkulturerbe erklärt. Die Arbeit wurde hier längst niedergelegt, allerdings ist sie immer noch ein Anziehungspunkt für alle, die an der Geschichte des Ruhrgebiets interessiert sind. Innerhalb der stillgelegten Zeche befindet sich ein charmantes Café, das durch hohe Qualität und fairen Preisen besticht. Auch die Umgebung ist etwas Besonderes, da man zwischen alten Maschinen sitzt und sich in der Zeit zurückversetzt fühlt. Im Sommer gibt es darüber hinaus die Möglichkeit kostenlos in einem eingelassenen Container zu schwimmen. Die Zechezollverein war ein ganz besonderer Zwischenhalt unseres Urlaubs im Ruhrgebiet und wirkte wie eine ganze Erlebniswelt mit vielen Eindrücken und Überraschungen.

Anonym

Bottrop

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