Ein Wochenende im Mittelalter

- Ein Reisebericht -

Schon seit Jahren ist es eine unserer Lieblingsbeschäftigungen uns auf mittelalterlichen Jahrmärkten herum zu treiben und in eine andere Zeit ein zu tauchen. Dieses Jahr wollten wir nicht nur ein paar Stunden mit erleben wie es einmal war, sondern wir wollten mit allen Sinnen das Mittelalter erleben.

Die Möglichkeit bekommt man jedes Jahr bei dem Festival "Spectaculum" in Köln am Fühlinger See.

Hier bekommt man einen tollen Einblick in das damalige Leben vom Essen, über die Kleidung, der Sprache und vielem mehr.

Wir reisten am Freitagnachmittag an und bekamen unseren Zeltplatz zugewiesen. Viele andere Zelte sind bereits im Besitz richtiger originalgetreuer Zelte, die schon auf dem Campingplatz die perfekte Stimmung herauf beschwören. Wir konnten uns zumindest wie ganz viele andere Besucher in die passenden Gewänder hüllen.

Der Abend verlief ruhig und man knüpfte einige Kontakte zu Gleichgesinnten. Noch spielte das Wetter ganz gut mit.

Am Samstag freuten wir und schon auf einen tollen Tag mit mittelalterlichem Shopping, sehr leckerem Essen, viel Met und toller Musik. Vorerst lief auch alles wie wir uns das vorgestellt hatten. Es kamen viele Tagesgäste auf das Gelände und der ein oder andere Regenguss hat niemanden gestört. Bis zu zum Nachmittag. Die schwarzen Wolken wollten sich gar nicht mehr verziehen und setzten das ganze Gelände unter Wasser. Der Auftritt der Mittelalterband Saltatio Mortis fiel ganz wörtlich ins Wasser, da die Bühne und die Technik vom Wasser überflutet wurden. Erstmal muss man dazu sagen, denn die Gruppe lies es sich danach nicht nehmen an der Taverne ein klasse Unplugged Konzert abzuliefern. Und alle Fans feierten mit. Zunehmend übrigens barfuß, da ein Laufen in Schuhen immer unmöglicher wurde. Vor einer der Bühnen hatte sich der Boden soweit aufgeweicht, dass er zu einer regelrechten Matschrutsche wurde, die im See endete.

Gegen Mitternacht wankten wir trotz Sauwetter gut gelaunt zu unserem Zelt. Es regnete mal wieder, so dass wir dort sauber ankamen.

Am Sonntag hatte der Wettergott dann doch noch ein Einsehen mit den Besuchern. Zumindest hatte es erst mal aufgehört zu regnen. So entschieden wir uns dann doch noch zu bleiben.

Wir tauschten also noch mehr Euros in Goldtaler um und stürzten uns ins Getümmel. An diesem Tag wollten wir und unbedingt das große Ritter- Turnier anschauen und noch mehr Musikgruppen wie Shelmish und Rapalje erleben.

Gegen Mittag kamen wieder mehr Besucher und sie brachten auch ein bisschen Sonne und Wärme mit.

Überall wurde die Stimmung besser und dazu trug auch die allgegenwärtige Musik bei. Tanzen funktioniert auf trockenen Boden halt noch viel besser.

Beim Bummeln über den Markt trafen wir heute auf einen Händler mit einem Mäuse- Roulette. Er hatte einen Karen dabei, auf dem eine kleine Burg aufgebaut war. Man konnte von oben hinein schauen. Innen gab es verschiedenen Eingänge und man konnte nun vorher raten, welchen Eingang die Maus wählen würde. Viele Kinder hatten hier ihren Spaß dabei.

Am Sonntagabend entschlossen wir uns dann nach zwei Tagen Mittelalter Kurztrip wieder in die moderne Welt zu begeben. Trotzdem freuen wir und auf das nächste Jahr mit hoffentlich besserem Wetter.

KatiW

Köln

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