Eine Rundreise zu den schönsten Plätzen Schottlands

- Ein Reisebericht -

Bereits seit vielen Jahren wollten wir eine Rundreise durch Schottland unternehmen. Im September 2011 war es dann endlich so weit und das Reiseziel konnte alle Erwartungen erfüllen. Dabei gestalteten sich die Reiseplanungen zunächst noch schwierig. Während meine Freundin ganz gerne mal mit ihrem Rucksack die Welt auf eigene Faust bereist, bin ich eher der klassische Pauschalurlauber, dem alles mundgerecht serviert werden muss. Wir fanden eine gesunde Zwischenlösung und buchten eine Backpackers Tour. So konnte ich auf den Mietwagen und den damit verbundenen Linksverkehr verzichten, während meine Freundin alle gewünschten Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekam.

Insgesamt dauerte unser Urlaub acht Tage. Die ersten zwei Nächte verbrachten wir in Edinburgh

Loch Ness Zuhause und waren froh, dass keiner von der Bestie erwischt wurde.

Der zweite Tag führte uns dann auf die Isle of Skye. Atemberaubende Steilküsten und unglaubliche Hafenlandschaften begegneten uns hier und wären wir nicht ohnehin schon sehr verliebt ineinander, hätte es uns spätestens dort erwischt. Die Temperaturen waren durchaus angenehm und in den Mittagsstunden kletterte das Thermometer auch mal über die 20 Grad Marke. In China scheint das Klima übrigens ein wenig anders zu sein. Unserer Gruppe wohnte auch eine junge Chinesin bei, die jedoch selbst in vier Wolldecken gehüllt, den Bus nicht verlassen wollte. Das Essen schien auch nicht ihren Geschmack zu treffen, denn zumeist deckte sie sich mit kalten Fastfood-Speisen ein.

Um die Übernachtung mussten wir uns auf der Tour nicht kümmern, denn die Unterbringung in den jeweiligen Hostels war im Preis inkludiert. Diese sind aber durchaus gewöhnungsbedürftig, denn dort, wo die Buchung eines Zweibettzimmers nicht möglich war, mussten wir den Schlafraum mit vier anderen Leuten aus unserer Gruppe teilen. Da ich ohnehin sehr schlecht zur Ruhe komme, war dies natürlich keine optimale Lösung für mich. Da konnten auch die fürchterlich schmeckenden Biere in Schottland nichts an meinem Schlafverhalten ändern.

Nachdem unsere Backpackers Tour abgeschlossen war, widmeten wir uns noch einmal der Metropole Edinburgh. Jetzt besichtigten wir die vielen kostenlosen Museen, wobei besonders die schottische Nationalgalerie ein echter Höhepunkt war. Haggis, das schottische Nationalgericht, haben wir aber nicht probiert. Dies ist nämlich ein mit Innereien gefüllter Schafsmagen. Gut, dass meine Freundin sich vorher umfassend über Schottland informiert hatte, denn ich hielt die schön anzusehenden Teilchen eher für klassische Hackbällchen.

So endete nach und nach unser Schottlandurlaub. Alles hat perfekt funktioniert, auch wenn uns die Deutsche Bahn auf dem Weg nach Hause ein wenig im Stich ließ. Zumindest bekamen wir daraufhin einen Teil unseres Ticketpreises erstattet. Das war zwar nicht viel, reichte aber doch für ein gemütliches Essen in der Heimat. Ohne Haggis natürlich.

Michael Pohl

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