Einen Urlaub in der Türkei erleben mit einem Ausflug nach Pamukkale

- Ein Reisebericht -

Einen Urlaub in der Türkei zu erleben ist eine wahre Freude, einerseits wegen der Gastfreundschaft der Menschen und andererseits wegen der vielen Sehenswürdigkeiten. Wenn wir die Menschen in ihrer Landessprache begrüßten "Mer haba", das heißt "Guten Tag", sie haben sich so sehr gefreut, dass sie uns zu sich einluden, uns Tee servierten, meistens Apfeltee und uns herrliches Obst anboten, das bei der Wärme eine große Wohltat war.

Ich verbrachte meinen Urlaub mit meiner Freundin in einem Hotel in der Nähe von Side direkt am Strand am Mittelmeer. Die Verpflegung war ausgezeichnet mit landestypischen Mahlzeiten. Die Freizeitaktivitäten waren prima und die Unterkunft ausgezeichnet. Mit dem Bus, dem Dolmusch, wie es auf türkisch heißt, fuhren wir immer wieder nach Side, um einzukaufen oder die Sehenswürdigkeiten wie das Amphitheater oder den Apollotempel zu besuchen oder einfach um die faszinierende Atmosphäre der Stadt zu erleben. Gerade bei Nacht ist es ein aufregendes Erlebnis den beleuchteten Tempel zu sehen.

Die Einwohner empfahlen uns eine besondere Fahrt nach Pamukkale zu unternehmen .

Hierapolis

Wir mieteten uns ein Auto und fuhren 200 Kilometer durch recht karge Landschaften ins Landesinnere. Da die Fahrt über das Gebirge ging, dauerte die Fahrt länger, aber das nahmen wir gerne in Kauf. Wir hätten auch an einer Busfahrt teilnehmen können, aber so waren wir unabhängig. Obwohl dieses Fahrten immer mit der Besichtigung einer Teppichweberei verbunden waren, was auch sehr interessant sein sollte.

Der Ausflug hatte sich gelohnt. Es wurde uns nicht zu viel versprochen. Es war nicht einzig, nicht artig, es war einzigartig. Pamukkale: das heißt übersetzt Baumwollburg und wurde nach der weißen Farbe der vielen Baumwollfelder des Landes benannt. Es ist ein Weltkulturerbe der Unesco. Riesige, muschelförmige, weiße Kalksinterterrassen, die mit warmen, sprudelnden Thermalwasser gefüllt waren, erwarteten uns. Es war beeindruckend dieses Naturschauspiel zu erleben. Mit über 35 Grad sprudelt das Wasser seid Urzeiten aus seiner Quelle aus der Erde heraus. Durch den hohen Gehalt von Calciumhydrogencarbonat erhielten die Steine ihre wunderschöne weiße Farbe.

Das nahe gelegene Thermalbad, das von dem mineralischen Thermalwasser gespeist wurde, lud uns zum Baden ein. Es erwartete uns ein Hochgenuß für Körper und Seele.

Unten im Wasser lagen noch die Reste der Säulen aus längst vergangenen Zeiten. Wenn ich untertauchte, prickelte das Wasser an meiner Haut wie die Berührung von Elfenhänden.

Leider ist durch den vielen Tourismus das Naturwunder in Mitleidenschaft gezogen worden. Und es wird viel Reparaturarbeit geleistet, um alles wieder in Stand zu setzen. Deshalb dürfen die Touristen auch nur Barfuß zu den Steinen gehen. Das finde ich sehr vernünftig. Denn alle sollen Mitverantwortung tragen, sodass diese atemberaubende Schönheit auch in vielen Jahren noch den Menschen zur Verfügung steht.

Als wir abends ins Hotel zurückfuhren waren wir erfüllt von einer tiefen Glückseligkeit.

Anonym

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