Entspannung und Abendteuer im Allgäu

- Ein Reisebericht -

Endlich hatten wir den 20. August 2011. Unser diesjähriger Urlaub führte meine Mutter, meinen Freund und mich ins Allgäu, genauer gesagt nach Ratholz direkt an den Alpsee, welchen man schon vom Balkon unseres Hotels aus sehen konnte.

Ratholz

Alpsee

Während dem 5-tägigen Aufenthalt wurde natürlich nicht nur entspannt, sondern auch der eine oder andere Ausflug unternommen.

So kam es, dass ich mich, ja schon fast gezwungenermaßen in der Salzgrotte in Oberstaufen wiederfand. Nun kann man sich darunter eine Art Sauna vorstellen, in welche man jedoch mit Bekleidung rein darf, ausgenommen sind Straßenschuhe. Von der Temperatur her, herrscht in dem großen Raum angenehme 18 Grad. Überall, an den Wänden und auf dem Boden befinden sich große, sowie ganz kleine Salzsteine. Die Luft selbst ist auch mit Salz gefüllt. Bequeme Liegestühle mit Decken, laden zum hinlegen ein. Versprochen wird, dass man sich während dem 45 minütigen Aufenthalt total entspannt.

Ich selbst war voller Skepsis, da Entspannung mal gar nicht zu meinen Stärken gehört. Doch gedämpftes Licht, leises Meeresrauschen und Vogelgezwitscher im Hintergrund und fließendes Wasser an der hinteren Wand, schafften es dann doch, dass ich mich total gelöst und entspannt fühlte. Die 45 Minuten bringen unglaublich viel und werden auch Skeptiker wie mich überzeugen.

Da ich selbst eher auf Abenteuer und Bewegung stehe, jagte ich meinen Freund und meine Mutter mit dem Hündle Berglift, in der Nähe von Ratholz hoch hinauf. Die Fahrt dauerte ca. 15 Minuten und lässt schon hier ein atemberaubendes Panorama im Augenschein haben. Oben am Gipfel bietet sich gleich die Möglichkeit in einer kleinen Gaststube einzukehren, doch eine Pause gönnte ich den beiden nicht. Immer schön weiter bergauf ging die Wanderung in freier Natur.

Hierbei wurde beim späteren Abstieg schnell klar, bergauf ist leichter als runter. So kam es das ich mich allein auf den Wanderweg nach unten machte. Ohne festes Schuhwerk ist man hier verloren, es sei den man geht barfuß.

Interessant hierbei zu erwähnen ist, dass auch die Kinder auf ihre Kosten kommen. Ein zweiter Wanderweg wurde zum Erlebnispfad umgestaltet. So kann man z.b ein Blick in das Innere der Bäume werfen. Tiere in großräumigen Gehegen aus nächster Nähe ,,Hallo,, sagen oder einfach interessantes zu den Waldpflanzen selber lesen.

Absoluter Höhepunkt jedoch war die Fahrt mit dem Alpen- Coaster in Ratholz selbst. Hierbei handelt es sich um die längste Rodelbahn Deutschlands. Auf einer Strecke von 3,5 km bringt man es locker auf 100 Stundenkilometern. Die kleinen Rennwagen, mit welchen man mit atemberaubender Geschwindigkeit ins Tal hinab rauscht, können einzeln oder zusammen gefahren werden.

Schon nach der ersten Kurve geht es steil bergab, gefolgt von wellenförmigen Abstufungen, gilt es die scharfen Kurven zu meistern. Lenken muss man zum Glück nicht selber, da der Wagen auf Schienen fährt, aber das Bremsen muss, bzw. sollte manuell vorgenommen werden.^^

Alles in allem kann ich einen Ausflug oder sogar einen Urlaub nach Ratholz wärmstens empfehlen.

Lisa F.

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