Erfurt - Urlaub in der zauberhaften Landeshauptstadt Thüringens

- Ein Reisebericht -

Im Juni 2011 fuhr ich mit meinem eigenen Auto nach Erfurt. Hierbei stellte ich fest, dass diese Stadt viel zu bieten hat. Meine Reise mit dem Auto begann in Köln. Von hieraus fuhr ich direkt nach Erfurt, in die Landeshauptstadt Thüringens. Lesen Sie in diesem Artikel, was ich während meiner Reise erleben durfte.

Erste Station: Erfurter Gotteshäuser

Am 8.Juni kam ich in der Landeshauptstadt Thüringens an. Ich war überrascht, wie viele Gotteshäuser, außer Mariendom und Severikirche, mich in Erfurt erwarteten. Ich besichtigte während meines selbstorganisierten Aufenthaltes in Erfurt neben Dom und Severikirche, die Predigerkirche, die Nikolaikirche und das Augustinerkloster und war beeindruckt von der Schönheit und Eleganz dieser Bauwerke. Neben mehr als 35 Kirchen sind in Erfurt drei jüdische Gotteshäuser, die Kleine, die Neue und die Alte Moschee, beheimatet. Während die Kleine Moschee nur 44 Jahre, von etwa 1840 bis 1884 als Gotteshaus diente, empfängt die Neue Synagoge noch heute die Gläubigen. In der Alten Synagoge wurde 2009 ein Museum zur jüdischen Geschichte Erfurts installiert. Als ich dieses besichtigte war ich sehr beeindruckt davon, wie groß die jüdische Gemeinde in Erfurt gewesen ist und wie viele Zeugnisse noch heute darüber berichten.

Zweite Station: Die Erfurter Innenstadt

Nachdem ich erste Eindrücke gesammelt hatte, nahm ich mir vor die Erfurter Innenstadt, genauer gesagt den Domplatz, den Fischmarkt und den Anger zu besichtigen. Da ich in "Victor's Residenzhotel", einige Kilometer vom Stadtkern entfernt untergebracht war, suchte ich nach einer kostengünstigen Möglichkeit, in die Innenstadt zu kommen. Wenige hundert Meter vom Hotel entfernt fuhr die Stadtbahn. Dieses Nahverkehrsmittel bietet die Möglichkeit für wenig Geld den ganzen Tag mobil zu sein auch ohne Auto. Ich setzte mich in die Stadtbahn und fuhr bis zur Haltestelle "Hauptbahnhof". Hier besichtigte ich das Gebäude des Hauptbahnhofes, mit seinen beinah unzähligen Einkaufsgelegenheiten. Auf dem Bahnhofsvorplatz "atmete" ich etwas Geschichte ein. 1970 besuchte Willy Brandt Erfurt. Unter dem Balkon des "Erfurter Hofs" versammelten sich damals tausende Menschen und forderten: "Willy Brandt ans Fenster". Heute erinnert daran eine Leuchtschrift auf dem Dach des ehemaligen Hotels "Erfurter Hof". Von hieraus lief ich dann weiter zum nahegelegenen Anger. Vor allem die Architektur war sehr beeindruckend. Die Hauptpost ist beispielsweise im neogotischen Stil errichtet, andere Häuser stammen aus dem 17. Jahrhundert. Das moderne "Angereck" mit seiner überwältigenden Glasfassade fügt sich nahezu nahtlos in das Gesamtbild des etwa 600 Meter langen Platzes ein. Der Anger ist im Grunde genommen eine Einkaufsstraße. Neben "H&M", "Hugendubel", "VeroModa" und "Claire's", welche direkt auf dem Anger zu finden sind, laden im "Anger 1" verschiedene Geschäfte zum Schaufensterbummel ein. Der Fischmarkt erwartet die Besucher dann mit atemberaubender Schönheit. Neben dem Rathaus finden sich hier andere Häuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert, die Namen tragen wie "Zur güldenen Krone", "Zum Roten Ochsen" oder "Zur Halben Eisernen Tür". Früher war der Fischmarkt, wie schon der Name vermuten lässt, ein Handelsplatz, vornehmlich für Fische. Der Domplatz fand das erste Mal 1293 urkundliche Erwähnung. 70 Stufen führen von hieraus hinauf zum Mariendom und zur Severikirche. Jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag findet hier auch heute noch ein Wochenmarkt statt.

Abschließend kann ich nur empfehlen, "auf eigene Faust" nach Erfurt zu fahren. Hier gibt es sicherlich noch viel mehr zu entdecken, als das, was ich Ihnen hier kurz vorgestellt habe.

Erfurt

Anonym

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