Familienurlaub am Comer See

- Ein Reisebericht -

Wo fährt man hin in den Urlaub, wenn man zwei kleine Kinder hat und die wiederum zwei Eltern haben, die sich nicht so richtig einigen können, was das Urlaubsziel angeht? Der Mann möchte gerne in die Berge und wandern. Die Frau mag es stattdessen lieber gemütlich mit viel Sonne und einem schönen Meerblick. - Richtig, die Antwort lautet: Man fährt an den Comer See nach Italien.

Wie glücklich waren mein Mann und ich doch als uns die alles entscheidende Idee nach vielen heißen Urlaubsdiskussionen dann doch noch kam! Wir fuhren an den Comer See - und zwar für zwei Wochen! Unser genauer Urlaubsort war Musso, ein kleines Dorf an der Westseite des Sees, zwischen Dongo und Menaggio gelegen. Unsere Ferienwohnung lag mitten am See und bot uns einen wunderschönen Blick über das Wasser und hinauf in die Berge - perfekt für meinen Mann und mich! Und auch unsere Kinder (damals 10 Monate und 2 Jahre alt) waren begeistert - am meisten natürlich von dem kleinen, aber recht ordentlichen Sandstrand. Und natürlich auch von dem Spielplatz vor unserer Ferienwohnung.

Gereist sind wir Ende Mai, Anfang Juni und bereits auf der Fahrt, als wir den Splügenpass endlich hinter uns gelassen hatten, stiegen die Außentemperaturen an und wir freuten uns auf Sonne pur. Die ersten Tage konnten wir die auch ganz gut genießen, danach jedoch mussten wir für die Kinder die Regenanzüge und für uns die Regenjacken auspacken, denn leider setzte sich das warme Wetter nicht durch. Doch auch für Regentage hat der Comer See und seine Umgebung natürlich etwas zu bieten. So erkundeten wir an diesen Tagen die Stadt Como, die nicht nur zur Sightseeing-Tour, sondern auch zum Bummeln und Verweilen einlädt. Außerdem unternahmen wir einen Tagesausflug nach Mailand. Das war zwar mit den Kindern etwas anstrengend, hat sich aber trotzdem gelohnt. In Mailand konnten wir nämlich einmal so richtig auf den Wegen der Stars und Sternchen unterwegs sein und uns die Schaufenster der Geschäfte anschauen, wo die Reichen und Schönen aus- und eingehen.

Nach ein paar Tagen wurde das Wetter dann auch wieder besser und wir konnten noch einige Zeit am Strand verbringen, bevor wir zu einem ganz tollen Ausflug auf die Halbinsel Bellagio aufbrachen. Dort gab es neben einigen alten Villen auch noch ein paar ganz kleine schnuckelige Geschäfte zu besuchen und wir konnten die Zeit auf der Halbinsel sehr genießen.

In den letzten Tagen unseres Urlaubs kam dann auch mein Mann noch voll auf seine Kosten, indem wir uns mit den Kindern noch zu zwei kleinen Bergtouren auf den Weg machten. Bei der einen Tour wollten wir einfach nur ein Gipfelerlebnis haben, bei der anderen Tour besuchten wir ein kleines Bergdorf, das von der Außenwelt sehr abgeschieden liegt und bei dem alles eine Spur gemütlicher und ruhiger abläuft

Insgesamt hatten wir einen tollen, erholsamen und doch erlebnisorientierten Urlaub und wir werden bestimmt einmal wiederkommen an den Comer See!

S. Pfalzer

Bellagio

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