Familienurlaub an der Costa del Azahar – Ferienhaus-Urlaub und Städtereise als Kombination

- Ein Reisebericht -

Kilometerlange Sandstrände, das Mittelmeer in all seinen Farbschattierungen und eine Vielzahl an Ausflugs- und Erholungsmöglichkeiten – die Costa del Azahar (Orangenblütenküste) gehört zu den schönsten Urlaubsgebieten Spaniens, die von Deutschland aus relativ rasch zu erreichen sind. In Verbindung mit Abstechern in die interessantesten Städte auf der Reiseroute lassen sich die Ansprüche von Jugendlichen, Erwachsenen und Kindern, die wie wir als Familie verreisen, zudem hervorragend kombinieren.

Endlich Urlaub – auf in unser Ferienhaus in Peñiscola! Auf dem Hinweg übernachten wir im lebendig pulsierenden Lyon in einem einfachen, aber sauberen Low-Budget-Hotel; die Flaniermeile am Fluss und die prachtvolle Altstadt befinden sich in unmittelbarer Nähe. Leider bleibt uns nicht genug Zeit, um diese vielgesichtige Stadt wirklich zu erkunden, für den nächsten Urlaub werden wir daher mehr Zeit zum Verweilen einplanen. Am nächsten Morgen geht es dann ausgeruht weiter und trotz des teilweise zähflüssigen Verkehrs auf der Küstenstraße erreichen wir pünktlich und ohne in einen längeren Stau zu geraten, den ersehnten Ort unserer Urlaubsträume.

In Benicarló, einem Nachbarort von Peñiscola, holen wir unseren Schlüssel für die Ferienunterkunft ab, ein Mitarbeiter der Agentur begleitet uns zu unserem Bungalow, der in einer kleinen Seitenstraße gelegen ist. Das Ferienhaus präsentiert sich – nur 200 Meter vom Meer entfernt – tatsächlich so einladend, wie es auf den Fotos im Internet zu sehen war: Es bietet einer fünfköpfigen Familie ausreichend Platz, vor dem Haus lädt eine Wiese zum Spielen und Verweilen ein, hinter dem Haus befindet sich eine Terrasse, auf der wir später grillen und fröhliche Stunden verbringen werden. Auch nach Benicarló wird es uns noch häufiger ziehen: auf den Händler-Markt, der jeden Mittwoch abgehalten wird, zur Besichtigung der alten Barockkirche St. Bartomeu und zum Einkauf in einem der zahlreichen Supermärkte und Geschäfte.

In Peñiscola aber geht es erst einmal ans Meer! Und das gibt täglich sein Bestes, um uns an sich zu ziehen. Es schillert in wechselnden Farben, fühlt sich weich und warm an, die aufschlagenden Wellen lassen die am Strand Dösenden in eine leichte Trance verfallen oder verlocken die Aktiveren dazu, sich in einen sportlichen Wettstreit zu begeben. Ein Besuch der alten Burg von Peñiscola gehört tags darauf zu den ersten Selbstverständlichkeiten. Der Aufstieg gleicht eher einem Bummel als einer Anstrengung; in den schmalen Gassen, die sich um die auf einem hohen Felsen gelegene Burg schmiegen, laden zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Bars zum Betreten und Verweilen ein. Abends trifft man sich hier oder im Zentrum von Peñiscola dann zum Essen im Restaurant; das Tagesmenu kostet durchschnittlich 10,- Euro. Wer Wert auf besondere Frische der Zutaten und der Zubereitung legt, sollte einmal im Restaurant „Pataleta“ an der Avinguda Espanoles vorbeischauen, das auch Ortsansässige gern aufsuchen.

Die Umgebung von Peñiscola bietet zahlreiche Erkundungsmöglichkeiten. Interessante Touren können sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto durchgeführt werden. Die nächstgelegenen größeren Städte (und Flughäfen) sind Valencia (140 km) und Barcelona (240 km). In der Nähe von Barcelona befindet sich das durch seinen historischen Stadtkern beeindruckende Girona, das ebenfalls über einen Flughafen verfügt.

Für die Rückreise hatten wir zwei Übernachtungen im Hotel Pax in Straßburg eingeplant. Auch dieses Citôtel bot uns einfache, saubere Zimmer zu einem günstigen Preis und in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Das mehrsprachige Personal war von herausragender Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Als besonders vorteilhaft erwies sich die Nähe zum alles überragenden Münster; die abends dargebotenen Licht- und Wasserspiele begeisterten uns ebenso wie das gesamte Kulturangebot: Im Juli und August finden auf einer Bühne neben dem Münster viele Konzerte und Aufführungen statt; so kamen wir an nur einem Tag in den Genuss verschiedener Konzerte – von Flamenco bis Jazz, für die kein Eintritt erhoben wurde.

Von Straßburg bis zu unserer Heimatstadt waren es dann nur noch 6,5 Stunden Fahrtzeit, sodass wir ausgeruht und erfüllt von den unterschiedlichsten Reiseeindrücken wieder zu Hause ankamen.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Reise können wir empfehlen:

Sparrer, Petra: CityTrip Lyon. Peter Rump Verlag 2010.

Enders, Jürgen: Costa Azahar und Maestrazgo. Hispa Guide, 2. Auflage 2001.

Cristoffel-Crispin, Claudia/Crispin, Gerhard/ Oosterveen, Corina: Polyglott on tour: Straßburg.

Vito

Lyon

Benicarló

Peníscola

Valencia

Barcelona

Girona

Straßburg

Costa del Azahar

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