Fun in Puerto de Mogán auf Gran Canaria (Pauschalreise)

- Ein Reisebericht -

Nach einem längeren Flug kamen wir, meine Mutter und ich, gut in Puerto de Mogán auf der schönen Insel Gran Canaria an. Am ersten Tag mit Abhängen und Kennlernen der näheren Umgebung, wurden wir auf der Mole von drei dicken Afrikanerinnen angemacht. Erst taten sie so, als ob sie uns Armbänder schenken wollen, dann verlangten sie aber Geld. Sie waren sehr aufdringlich. Dieses Geschäft nennt man auch time-sharing und wir wurden von der Reiseleiterin auch davor gewarnt. Nachmittags schliefen wir ein paar Stündchen und eroberten die Sonnenterrasse und den Swimmingpool. Es ließ sich dort ganz gut baden. Am Mittwoch stand dann eine Cabrio-Tour an. Wir mussten noch früher als gewöhnlich aufstehen. Mit dem Taxi fuhren wir zum Treffpunkt. Dann holten die Fahrer die Autos und die anderen warteten auf dem Parkplatz. Es wurde während des Ausflugs ein Video gedreht. Ich hätte es gern gehabt, aber es war dann doch zu teuer. Das Auto wurde von einem Mädchen gelenkt, die mit ihrem Freund Urlaub machte. Beide waren sehr nett und studierten. Wir unterhielten uns gut mit ihnen. Am Anfang wurde gleich noch ein Foto von uns gemacht, das sie später auch verkaufen wollten. Dann fuhren wir in ein Dorf, wo noch eine alte Waschanlage war. Es war aber eigentlich nur ein Wassergraben bzw. -rinne. Dort wurde einmal Probe gewaschen. Das war aber langweilig. Dann sahen wir noch das reichste Dorf San Bartolomé, wo der Bürgermeister sitzt.

Das schönste war der Kamelritt. Alle machten mit. An den Dromedars waren zu beiden Seiten Tragesessel befestigt. Der schwerere musste links sitzen. Außerdem musste man sich gut festhalten. Es schwankte schon sehr dort oben. Wir saßen auf einem weißen Kamel. Dann besuchten wir noch die Höhlen in den Bergen. Sie werden schon ganz lange bewohnt und werden noch heute als Wochenendhaus benutzt. Sie waren von innen ganz weiß und schön kühl. Als Geck, veranstaltete die Reiseleiterin ein altes Ritual. Wenn die Männer früher aus dem Krieg zurückgekommen sind, wollten sie wissen, ob ihre Frauen auch treu waren, und schmierten ihnen zu diesem Zweck rote Farbe, die aus den Eiern der Läuse gewonnen wird und ziemlich wertvoll ist, auf die Wangen. Das sollte praktisch an einem Paar vorgeführt werden und sie wählte mich aus. Das war ganz witzig, aber ich musste mir die ganze Farbe nachher wieder abwaschen. Wir aßen in einem Berggasthaus noch Mittag, die einheimischen kleinen Kartoffeln. Dann ging es über viele Serpentinen nach Hause ins Hotel zurück. Mir wurde leider auch richtig schlecht und ich hätte fast gespuckt. Wir mussten anhalten und die anderen auf uns warten. Es war ein schöner und interessanter Ausflug.

Die restlichen Tage unseres Pauschalurlaubs verbrachten wir am Swimmingpool und auf der Sonnenterrasse. Außerdem war zum Zeitpunkt unseres Urlaubs gerade Karneval auf Gran Canaria. Es gab einen großen Umzug. Das Thema war Indianer Nordamerikas. Die Frauen trugen sehr interessante Kostüme, große Reifröcke oder Gestelle, die am Kopf und an Armen befestigt waren und an große Kraken erinnerten. Sie ritten teils auf Pferden und natürlich Wagen vorbei.

Am Abreisetag mussten wir um 4 Uhr früh aufstehen. Der Rezeptionist weckte uns telefonisch. Im Flugzeug schlief ich. Ich überstand den Flug ganz gut. Um 15 Uhr waren wir zu Hause. Jedenfalls bin ich schön braun geworden und erholte mich gut.

Isla de Gran Canaria

Anonym

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