Gran Canaria - Der sonnige Familienurlaub

- Ein Reisebericht -

Sechs lange Monate waren vergangen seitdem wir unseren 14-tägigen AllInclusive-Urlaub gebucht hatten.

Es war Samstag gegen 13:00 Uhr, als wir im Flugzeug saßen und Richtung Süden flogen. Unsere Erwartungen an die Pauschalreise waren groß, da wir in dem Vier-Sterne-Hotel "Gran Canaria Princess" im Touristenort Playa del Ingles bereits zwei Jahre zuvor eine tolle Urlaubswoche verbracht haben, damals noch ohne Nachwuchs an der Hand.

Nach 4h 50min Flugzeit erreichten wir den Flughafen von Las Palmas. Strahlender Sonnenschein begrüßte uns und nach weiteren 90 Minuten standen wir schon in unserem Hotelzimmer Nr. 737, welches wir als Wunschzimmer vor Reisebeginn mit einer zuvorkommenden spanischen Mitarbeiterin des Hotel via E-Mail abgestimmt hatten. Ohne Aufpreis. Dies galt ebenfalls für den Late-Checkout am Abreisetag.

Im Hotelzimmer erwartete uns eine eisgekühlte Flasche Sekt mit dazu passenden Snacks und einem persönlichen Begrüßungsschreiben. Offenbar wurden wir schon mit der zweiten Anreise als "Stammgäste" empfangen.

Das Hotelzimmer war mit viel Liebe zum Detail hergerichtet und das Essen in Buffetform war reichhaltig, frisch und wurde durch sehr kinderfreundliche Kellner abgerundet.

Im Vergleich zu unserer ersten Reise ins Gran Canaria Princess war das Hotel beinahe leer, was wir in vollen Zügen zu schätzen wussten, als wir zum Essen stets die freie Tischwahl hatten und nie Gedränge herrschte.

Während der 14 Tage zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite mit konstanten 30 Grad. Teilweise zogen Wolkenfelder durch den Himmel, was von uns eher als angenehm empfunden wurde. Zum Strand benötigten wir zu Fuß 10 Minuten. Das Wasser im Meer war gewohnt klar.

Wenn man keine Lust hat den ganzen Tag am Strand zu liegen, empfiehlt sich ein ausgedehnter Spaziergang entlang der sechs Kilometer langen und zwei Kilometer breiten Dünenlandschaft, die von Playa del Ingles zum Nachbarort Maspalomas reicht. Obwohl es sich bei diesen Orten um echte Touristenhochburgen handelt, bietet die Dünenlandschaft für jeden Gast einen Fleck Natur, in dem man ganz für sich allein sein kann.

Am Abend besuchten wir einige der zahlreichen Bars und Kneipen im Einkaufcenter Yumbo, welches in 10 Minuten Fußweg erreichbar war. Im "Spartakus", einer Bar in der unter anderem "Er gern Ihn" trifft, sollte man ünbedingt den besten Sangria der Insel probieren. In der Bar "Little Brasil" am Shoppingcenter "Kashba" kann man es sich in überdimensional großen Sesseln gemütlich machen und tolle Cocktails schlürfen.

Nach zwei süßen Wochen des Nichts-Tuns und der puren Erholung in der Sonne, flogen wir braun gebrannt nach Hause. Mit einer extra großen Portion Fernweh in der Tasche.

Playa del Ingles

Anonym