Gran Canaria – einwöchige Pauschalreise für Individualisten

- Ein Reisebericht -

Entspannung, Wärme und ein wenig Abenteuer – danach haben wir gesucht. Das Reisebüro unseres Vertrauens überzeugte uns schließlich von einer einwöchigen Pauschalreise auf Gran Canaria inklusive Halbpension.

Entgegen unseren schlimmsten Befürchtungen, stellte sich das 4-Sterne Hotel Costa Taurito in der Nähe der kleinen Hafenstadt Puerto de Mogán nicht als überfüllte „Ballermann-Alternative“ heraus – ganz im Gegenteil:

Nach unserer Ankunft bei bestem Wetter und über 30° C im Schatten, begrüßte uns das Hotelpersonal äußerst freundlich und führte uns aufs Zimmer, das wir nach kurzer Ruhepause wieder verließen, um die Hotelanlage zu erkunden. Zu unserer Freude gab es hier keine betrunkenen Klischee-Touristen, sondern nette Gäste aus aller Welt.

Da wir lieber das Meer als den Pool nutzen, sind wir anschließend an den nur etwa 200 m entfernten Sandstrand gegangen, um den Rest des Tages im angenehm temperierten Atlantik zu baden und Sonne zu tanken. Neben Wasserski, Banana-Boot und Tauchen gibt es auch eine lange Strandpromenade, die alles Notwendige bietet, was das Urlauberherz begehrt.

Nach einem landestypischen Abendessen im Hotel haben wir beschlossen mit dem Inselbus, dem sogenannten „Gua Gua“ in den benachbarten Hafenort Puerto de Mogán zu fahren, der auch bekannt ist als „Venedig Gran Canarias“. Dies liegt wohl in erster Linie an den vielen Kanälen und einem architektonisch sehr ähnlichen Stadtbild. Am Hafen entlang findet man zahlreiche Restaurants, die fangfrischen Fisch zu guten Preisen anbieten. Nach einem romantischen Spaziergang durch blumengeschmückte Gassen, gönnten wir uns einen Cocktail und fuhren später mit dem Taxi zurück ins Hotel.

Für den nächsten Tag hatten wir bereits einen Leihwagen gebucht, mit dem wir einmal um die gesamte Insel fahren wollten; was sich später als gute Idee herausstellte. Unsere Tour begann Richtung Westen mit dem Ort Mogán, der für seine historische Mühle bekannt ist. Entlang wunderbarer Küstenorte und durch verschiedenste Landschaften kamen wir zum Dedo del Dios, einem Fels, der durch Naturkräfte geformt wurde und mit ein wenig Phantasie aussieht, wie ein Finger, der in den Himmel empor zeigt.

Weitere kleine Ortschaften durchfuhren wir - an schönen Stränden machten wir Pause und verweilten etwas.

Hier entdeckten wir den künstlich aufgeschütteten, aber wunderbaren „Playa de los Amadores“ – den Strand der Verliebten in der Nähe der Touristenhochburg Maspalomas, wo wir es uns die nächsten beiden Tage gut gehen ließen.

Am vierten Tag beschlossen wir, uns die Hauptstadt las Palmas anzuschauen. Diese besticht in erster Linie durch schöne Fassaden, historische Gassen und eine wunderbare Kirchenbaude. Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen, durch einige der vielen kleinen Boutiquen zu schlendern. Den Abend verbrachten wir auf der Partymeile der Insel in Maspalomas.

Nachdem wir uns von einer langen Partynacht erholt haben, liehen wir uns einen Quad aus und erkundeten das Innere des Miniaturkontinents. Hier wurden wir auf engstem Raum durch verschiedenste Klimazonen geführt und konnten unterschiedlichste Vegetationen erleben.

Als Abschluss unserer Reise unternahmen wir eine Wanderung durch die schier endlosen Dünen von Mapalomas, die wie eine Wüste entlang der Küste erscheinen und zum stundenlangen Durchqueren einladen.

Insgesamt war diese Pauschalreise aufgrund vieler eigener Unternehmungen ein sehr gelungener und erholsamer Urlaub, der einen ausgewogenen Mix an Strand, Kultur und Natur geboten hat.

Malibu

Isla de Gran Canaria

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