Grömitzer Campingurlaub mit Startschwierigkeiten

- Ein Reisebericht -

Wie in den Vorjahren hatte ich auch für das Jahr 2011 einen fünftägigen Campingurlaub auf einem Campingplatz in der Nähe von Grömitz organisiert. Grömitz ist eine kleine Stadt an der Ostsee die überwiegend vom Tourismus lebt. Schon seit Jahren ist die Gegend um Grömitz ein festes Ziel unserer kleinen Reisegruppe. In diesem Jahr führte uns der Weg ins kleine Dorf Grube, etwa 5 Kilometer von Grömitz entfernt.

Zu unserer Gruppe gehörten dieses Jahr fünf Erwachsene und vier Kinder. Erstmals hatten wir neben einem Platz für ein Hauszelt auch einen Wohnwagen gebucht. Aufgrund des angekündigten "Sommerwetters" mit Sturm und Regen hatte ich mich für diese wetterfestere Alternative entschieden. Ein Paar mit seinen Kindern entschied sich dennoch für das altbewährte Zelt.

Während der Anfahrt zum Reiseort, mit diversen kleinen Staus, schlug das Regenwetter auch voll zu. Wie auch schon in den Tagen zuvor goss es in Strömen.

Doch je näher wir unserem Ziel kamen, desto besser wurde auch das Wetter. So hellte sich die Urlaubsstimmung zusehends auf. Bei unserer Ankunft in Grube schien sogar schon die Sonne. Der Urlaub konnte beginnen!

Als wir auf den Rasenparkplatz des Campingplatzes fuhren, um uns anzumelden, hatten wir eines nur nicht bedacht: Auch hier hatte es tagelang nur geregnet. Bevor wir es verhindern konnten hatte sich unser voll beladener Kleinbus auch schon festgefahren. Damit war die Urlaubsstimmung auch erst mal wieder dahin. Zumindest bei den Erwachsenen. Die Kinder hatten ihre wahre Freude an der matschigen Wiesenlandschaft und sahen schon nach ein paar Minuten aus wie die matschige Wiese selbst: dreckig, nass und überall klebten Grasbüschel.

Nachdem ein freundlicher Bauer uns (und einige weitere Anreisende) aus der Wiese gezogen hatte, machten wir uns an den Aufbau des Hauszeltes meiner Bekannten. Abgesehen von den üblichen Problemen beim Zeltaufbau, gab es hier zum Glück keine weiteren Schwierigkeiten.

Dennoch war ich aufgrund der ersten Eindrücke froh einen Wohnwagen gemietet zu haben!

Nach der ersten Nacht überraschte uns der Morgen mit bestem Wetter. Also erkundeten wir den Campingplatz. Dabei stellte sich heraus, dass dies einer der besten Plätze war die wir bisher kennen gelernt hatten. Schöne Sanitäranlagen, sehr kinderfreundlich und mit netten Nachbarn.

Nur der Strand ließ zu wünschen übrig und so beschlossen wir die knapp fünf Kilometer bis nach Grömitz zu fahren um dort an den Strand zu gehen.

Entgegen der schlimmen Vorhersagen spendierte uns das Wetter auch in den nächsten Tagen besten Sonnenschein. So gab es für einige von uns sogar einen kräftigen Sonnenbrand!

Wir nutzten das gute Wetter zum Baden im Meer, zum Entspannen und um die schönen Strandpromenaden in Grömitz und Scharbeutz zu erkunden.

Glücklicherweise blieben uns in den weiteren Tagen unseres Kurzurlaubes erneute Überraschungen erspart.

Nur die letzte Nacht brachte noch einmal viel Regen und einen heftigen Sturm. In unserem Wohnwagen bemerkte man das Unwetter kaum.

Meine Freunde in ihrem Zelt hatten allerdings nicht so eine ruhige Nacht. Durch den Wind klatschte die Zeltwand immer wieder an die Schlafkabinen, so dass an Nachtruhe nicht wirklich zu denken war.

Der Teil unserer Reisegruppe war also ganz froh, dass es am nächsten Tag wieder nach Hause ging. Und fürs nächste Jahr werden sie wohl auch über einen Wohnwagen nachdenken.

B. Neuhaus

Scharbeutz

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