Hamburg – Musicaltour und ein wenig Sightseeing

- Ein Reisebericht -

Zu Weihnachten bekam ich von meinem Freund ein Wochenend-Reise nach Hamburg

geschenkt. Aber es war nicht nur irgendein einfaches Wochenende in Hamburg, sondern es sollte noch viel besser werden. Er hatte nämlich Tickets für das Musical König der Löwen UND Tarzan organisiert, die wir beide dort besuchen würden.

Anfang Januar, an einem Freitagnachmittag, im tiefsten Schneegestöber und bei Minusgraden machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zur Hansestadt Hamburg. Nachdem wir heile bei unseren Verwandten ankamen, bei denen wir das Wochenende übernachteten, wurden wir mit einem leckeren Essen begrüßt und in die Vorzüge Hamburgs eingewiesen.

Man empfahl uns das schöne alte Rathaus im Zentrum Hamburgs zu besichtigen, einmal über die Haupteinkaufsstraße, die Mönckebergstraße, zu flanieren oder auch die Reeperbahn bei Nacht zu erleben. Nachdem wir den Anreisetag noch gemütlich hatten ausklingen lassen, starteten wir Samstagmorgen nach einem ausgiebigen und späten Frühstück mit der Straßenbahn Richtung Innenstadt. Dort besuchten wir, wie am Vorabend empfohlen, zuerst die Mönckebergstraße und das alte Rathaus. Gegen Nachmittag gingen wir zu Fuß zum Hafen liegt, um Europas zweitgrößten Frachthafen zu begutachten. Vor dort aus überquerten wir mit einem kleinen Schiff die Elbe und standen schon vor dem riesigen Musicalzelt. Hier spielte das Musical Der König der Löwen und ich muss sagen, trotz einiger Musicals , die ich bereits im Vorfeld gesehen hatte, übertraf dieses alles. Kostüme und Schminke waren atemberaubend und dazu war es einfach genial, dass die einzelnen Gänge im Zuschauerraum mit in die Vorstellung integriert waren, so dass man auch ein paar der Darsteller hautnah sehen konnte. Vollkommen fasziniert von diesem Musical mussten wir uns danach aber schleunigst auf den Weg zum zweiten an diesem Tag machen.

Für den Abend hatten wir die Karten für das Musical Tarzan. Wir spurteten zur Straßenbahn, bekamen diese nur knapp und erreichten kurze Zeit später die neue Flora, in der das Musical spielte. Auch hier sollte ich nicht enttäuscht nach Hause gehen. Ich war begeistert von der vielfältigen Akrobatik und der tollen Musik, bzw. dem Gesang. Genaus wie bei dem Disneymusical zuvor nutzten die Darsteller auch hier den ganzen Zuschauerraum für die Darbietung. Nach zwei Musicals an einem Nachmittag bzw. Abend fühlte ich mich wie in einer Traumwelt, denn als wir die Flora verlassen hatten, schneite es wie verrückt. Trotz des heftigen Schneefalls wollten wir es uns jedoch nicht nehmen lassen noch schnell einen Abstecher auf die Reeperbahn, in das berühmte St. Pauli-Viertel zu machen. So etwas muss man ja schließlich einmal gesehen haben, wenn man schon in Hamburg ist.

Bei unseren Verwandten wieder gut angekommen berichteten wir von dem traumhaften Tag, den wir erlebt hatten. Völlig erschöpft fielen wir an diesem Abend ins Bett. Am nächsten Morgen gab es ein Abschlussfrühstück unseres Hamburg Aufenthalts und anschließend mussten wir leider auch schon wieder die Heimreise antreten.

Anonym

Hamar

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