Hang Loose - Mein Ausflug an die französische Atlantikküste

- Ein Reisebericht -

Ich habe schon lange davon geträumt, endlich das Wellenreiten zu erlernen und einen Urlaub am Atlantik zu verbringen. Letzten Sommer habe ich meine Familie schließlich dazu überredet, den Sommerurlaub in dem kleinen Ort Moliet-et-Maa an der französischen Atlantikküste zu verbringen.

Wir mieteten einen kleinen Bungalow auf dem Campingplatz "Le Saint Martin", der direkt am Strand lag und so ziemlich alles, was das Herz begehrt, zu bieten hatte. Es gab hier einen großen Pool, ein beheiztes Schwimmbad, einen großen Spielplatz für die Kinder und verschiedene Animationen am Abend.

Natürlich gab es auf dem Campingplatz auch einen Supermarkt, einen Bäcker, bei dem es jeden Morgen frisches Baguette gab und einen kleinen Trödelladen, in dem man Postkarten, Andenken oder Zeitschriften kaufen konnte.

Weiterhin befand sich ein vorzügliches Restaurant auf dem Platz, das jeden Abend voll besetzt war.

Unser Bungalow war relativ klein, wobei das für uns keine große Rolle spielte, da wir ohnehin den ganzen Tag draußen verbrachten. Der Bungalow bestand aus zwei Schlafzimmern, einem Bad, einer kleinen Toilette und einer kleinen Küchenzeile. Außerdem hatten wir noch eine kleine Terrasse und den Parkplatz für unser Auto direkt vor dem Bungalow.

Das Schönste war jedoch der gigantische Strand und das atemberaubende Meer! So einen tollen Sandstrand hatte ich vorher noch nie in meinem Leben gesehen! Was mich allerdings am meisten faszinierte war natürlich das Meer und die tollen Wellen. Diese waren genau richtig für Surfanfänger, wie mich. Gleich am ersten Tag sprach ich also einen Surflehrer an, um mich nach dem Kursangebot zu erkundigen und bekam direkt einen Platz in einem Kurs, der schon am nächsten Tag starten sollte. Der Surflehrer gehörte eigentlich zu einem Surfcamp, aber dennoch nahmen sie auch Schüler, die nicht im Camp Urlaub machten, an.

Am nächsten Morgen musste ich also zunächst mein Surfboard und meinen Neoprenanzug, die man sich günstig leihen konnte, aus dem Camp holen.

Dann ging es zum Strand. Da der Strand so breit war, war es bis zum Wasser eine ganz schöne Schlepperei, die sich später allerdings immer lohnte!

Wir trafen uns in unserer Gruppe von acht Personen am Treffpunkt des Surfcamps.

Ich wollte natürlich sofort mit meinem Board ins Wasser, doch zunächst übten wir natürlich am Strand. Die erste Lektion war das Paddeln und "Gleiten", was wir nach kurzer Übungsphase am Strand dann auch endlich im Wasser ausprobieren durften. Doch das erwies sich im Wasser schon als wesentlich schwieriger!

Am nächsten Tag lernen wir den Take-Off, das aufstehen vom Brett im Wasser. Auch das übten wir vorher am Strand, bis wir uns schließlich mit unseren Boards im Wasser austoben durften. An diesem Tag gelang uns allen jedoch noch kein Take-Off, doch unser Surflehrer zeigte sich trotzdem zufrieden.

Am folgenden Tag gab es eine Theoriestunde, statt Surfunterricht. Hier lernten wir alles über die Entstehung von Wellen, über Strömungen und wie man sich als Surfer im Wasser verhalten muss, denn auch hier gibt es viele Regeln!

An den nächsten Tagen gab es weitere Unterrichtsstunden und schon bald waren wir alle relativ sicher auf unseren Boards in den Weißwasserwellen.

Die letzten Tage meines Urlaubs hatte ich keinen Unterricht mehr, sondern übte alleine und probierte immer neue Dinge aus. Und ich kann euch sagen: Surfen ist der beste Sport, den es gibt!!!

F.Kock

Moliets-et-Maa

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