Isjelmeer

- Ein Reisebericht -

Klassenfahrt auf dem Ijsselmeer

IJsselmeer

In der zehnten Klasse war es so weit, die Abschlussfahrt unserer Realschulzeit stand bevor. Die Klasse 10k von der Realschule in Warendorf fuhr zum Ijsselmeer. Wir waren insgesamt 24 Leute, dazu zählten auch unsere zwei besonders lustigen Genossen unsere Lehrer. Das waren einmal unser Mathematiklehrer und unsere etwas komisch angehauchte Politiklehrerin die gerne mal die Jungs aus der Klasse ärgert.

Am Anfang stand die Anreise mit dem Bus, diese war sehr laut und chaotisch, doch am Ende haben wir unser Ziel erreicht, unser Segelschiff in Holland. Da wir alle auf das Schiff warten musste, bis es für uns chaotische Truppe bereit war vertrieben wir uns die Zeit mit Fußballspielen am Ijsselmeer. Der Ball landete gleich 3-mal im Wasser und musste von einer tapferen Schülerin samt Klamotten aus dem Meer gefischt werden.

Als es dann endlich soweit war um das Segelschiff zu beziehen merkten alle sehr schnell, dass es nicht mit Zuhause zu vergleichen ist. Die Zimmer waren sehr klein mit ihren Stockbetten und dem kleinen Waschbecken je Zimmer. Die Duschen und Toiletten waren dazu so eine eigene Sache, sobald man duschte musste man warten bis das Toilettenpapier wieder getrocknet ist, da beides in einem sehr kleinen Raum aneinander lag.

Die kleine gemütliche Küche und der große Aufenthaltsort, so wie das Deck erhellte aber sofort die Stimmung wieder und alle freuten sich endlich die Segel setzen zu können.

Als es dann endlich soweit war, standen die Jungs, die in der Unterzahl waren, nicht mehr ihren Mann. Die ganze Segeltour über standen die Mädchen an den Segeln und packten so richtig an. Außer einmal als unsere Politiklehrerin die Jungs zum Deckputzen zwang.

Tagsüber segelten wir also über das Ijsselmeer und abends legten wir jeden Tag an einem anderen Ort an um ein bisschen auf Entdeckungstour zu gehen. Dort entdeckten wir die komischsten Sachen, viele verschiedene Leute und verschiedene Läden. In einem Ort gab es in jedem Schaufenster Salz und Pfeffersteuer in Penisform... leider kann sich niemand mehr an den Namen des Ortes in Holland erinnern.

An einigen Tagen sind wir mitten auf dem Ijsselmeer stehen geblieben haben den Anker gesetzt und sind erst mal alle ins Wasser gesprungen, sogar die Lehrer waren dabei. Spieleabende und viele lustige Situationen gab es auf dem Schiff zu erleben.

Da wir leider keinen eigenen Hund auf dem Schiff hatten, aber das Glück hatten immer in der ersten Reihe anlegen zu dürfen, hatten wir immer viel Besuch von den Hunden der anderen Schiffe. Sodass unsere Politiklehrerin nachher sich total in einen der Besucherhunde verliebt hat und ihn fast klauen wollte.

Am Ende der Reise stand dann ein großes Lagerfeuer an einem etwas außerhalb gelegtem Steg/ Insel an. Alle haben sich noch einmal, mit selbstgemachtem und dem gegrillten, den Bauch vollgeschlagen und sind dann alle todmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag ging es dann noch einmal zum Segeln und dann wieder zu dem Treffpunkt, wo uns der Bus wieder nach Hause brachte.

Alles in allem war es eine tolle Reise mit vielen Abenteuern und viel Spaß. Das Land Holland ist ein schönes Land mit vielen Möglichkeiten und vielen interessanten Leuten. Jedem der nicht gleich Seekrank wird würde ich eine Segeltour, bei der man selber anpacken muss, empfehlen weil es eine tolle Erfahrung ist.

L. Pieper

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