Kreuzfahrt durch die Nordsee

- Ein Reisebericht -

Oslo

Wir starteten unsere Kreuzfahrt im September 2009 im Hamburger Hafen. Bereits unzählige Menschen warteten am Dock, um an Bord gelassen zu werden. Dann am frühen Nachmittag war es endlich so weit - wir durften das Schiff, das uns in den nächsten zwei Wochen durch die Nordsee tragen sollte, betreten. Fasziniert und mit großen Augen betraten wir die prächtige Empfangshalle des beeindruckenden Gefährts. Die freundliche Empfangsdame, die die Checkin Formalitäten routiniert und mit großer Höflichkeit in kurzer Zeit ohne irgendwelche Störungen abwickelte, stellte uns sodann einen Pagen zur Verfügung, der uns auf unsere gemütliche Kabine begleitete, wo unser Gepäck schon auf uns wartete. Der Urlaub konnte beginnen! Wir betraten unseren kleinen Balkon, der uns schon jetzt einen traumhaften Blick auf den Hamburger Hafen gewährte.

Wir konnten uns schon vorstellen, wie traumhaft das erst auf offener See würde und freuten uns auf die zweiwöchige Reise. Nach einer kurzen Ruhepause, versammelten sich alle Gäste in der großen Halle, wo uns der Ablauf der Reise und alles, was es zu beachten gibt, genau erklärt wurde. Kurze Zeit später legte der Ozeanriese am frühen Abend dann schließlich ab. Wir standen an Bord und winkten den zahlreichen Beobachtern an der Mole freundlich zu. Nach einer kurzen Fahrt durch die Elbmündung war es schließlich so weit - wir erreichten das weite Meer. Was für ein Anblick - wir standen an Deck und atmeten die frische, salzige Seeluft ein - ein herrliches Gefühl. Während einer kurzen Verschnaufs- und Umkleidepause in unserer Kabine warfen wir uns für den Abend in Schale. Wir betraten den prächtig ausgeschmückten Speisesaal, wo uns ein köstliches 6-Gänge-Menü erwartete - ein wahres Gedicht. Flusskrebs auf Champagnerschaum, Rehrücken mit Preiselbeerjus und Kroketten, ein schmackhaftes Himbeer-Schokoladentörtchen und zum Abschluss eine feine Käseauswahl, so konnte unser Urlaub weiter gehen.

Am restlichen Abend vergnügten wir uns im prachtvoll dekorierten Theatersaal des Schiffs bei einer amüsanten Revue und gingen nach ein paar köstlichen Cocktails an der gemütlichen Bar entspannt und zufrieden in unsere Kajüte, wo wir in einen tiefen, behaglichen Schlaf fielen. Die nächsten Tage verliefen ähnlich entspannt - vorbei an Helgoland steuerten wir die nördlicheren Gefilde der Nordsee an. Nach einem kurzen Zwischenstop in Oslo, bei dem wir uns von der Schönheit der norwegischen Hauptstadt überzeugen konnten, bewegten wir uns auf Norwegens Westküste zu - ein Traum, an den typisch Norwegischen Fjorden entlang zu gleiten und die Schönheit der Natur zu genießen. Nach 14 Tagen erreichten wir dann wieder den Heimathafen Hamburg und können rückblickend von wunderbaren Reise sprechen, an die wir uns sicher noch lange zurückerinnern werden.

Peter Bering aus Bremen

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