Kurztrip in die Metropole - Berlin von seiner schönsten Seite

- Ein Reisebericht -

Berlin - Für ein Wochenende ging es mit der Bahn in die Hauptstadt und eine der deutschen beliebtesten Millionenmetropolen. Die Anreise mit der Bahn war schnell, unkompliziert und im Vergleich zu einer Anreise mit dem PKW über die Autobahnen der Republik sehr erholsam.

Die erste Sehenswürdigkeit konnte schon nach Verlassen des Zuges ausgemacht werden, während man winterkalte Hauptstadtluft atmete. Der mehrstöckige Hauptbahnhof, dessen große Halle zur Weihnachtszeit von einem prächtigen Baum geschmückt wird, stimmt Hauptstadttouristen auf unvergessliche Tage in der Metropole ein. Beim Verlassen des Bahnhofs erblickt der kundige Besucher die unverwechselbare Architektur des Reichstages mit schneebedeckter Kuppel, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft sich das Kanzleramt befindet. Der Weg zur Unterkunft wird zur Stadtrundfahrt, die schon einen Vorgeschmack auf die übrigen Sehenswürdigkeiten Berlins gibt.

In einem Hotel im ehemaligen Ostteil der Stadt konnte das leichte Gepäck eines Städtereisenden problemlos im großzügig geschnittenen Zimmer mit Dusche und WC verstaut werden. Von dort aus waren alle Sehenswürdigkeiten, die an einem Wochenende zu bewältigen waren, zu Fuß zu erreichen. Entlegenere Ziele hätten aber problemlos mit Hilfe eines der zahlreichen öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden können.

Nachdem das Gepäck verstaut worden war, sollten die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, auf die man bisher nur einen flüchtigen Blick werfen konnte, näher erkundet werden. Vorbei an zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, die mit Weihnachtsangeboten lockten, sowie der charmanten Reihung von Bauwerken verschiedenster Epochen, erhob sich vor den Blicken der Berlin-Reisenden das Brandenburger Tor gegen den abendlichen Winterhimmel, eingerahmt von verschiedenen ausländischen Botschaften. Ein als Berliner Bär verkleideter Mann, den man bei den eisigen Temperaturen um seinen warmen Pelz beneidete, bot sich für ein gelungenes Erinnerungsfoto an. Nachdem das Brandenburger Tor, das wohl berühmteste Wahrzeichen der vereinten Republik, durchschritten worden war, erreichte man das Holocaustdenkmal. Das bedrückende Gefühl, das den Touristen bei der Durchquerung beschlich, wurde durch die grauen Wolken, die nun den Winterhimmel zierten, untermauert.

Das nächste Ziel, welches ebenso zu Fuß bequem erreicht werden kann, war der Checkpoint Charlie, welchen zu dieser Jahreszeit ebenso ein geschmückter Weihnachtsbaum zierte, welcher den früheren Grenzposten in der bereits einsetzenden Dämmerung beleuchtete. Einen Besuch wert war auch das Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie, welches nicht nur ambitionierte Museumsgänger, sondern jeden Berlin-Besucher in seinen Bann zieht. Zu sehen gibt es beispielsweise originale Artefakte gelungener Fluchten aus der DDR in den Westen.

Weiter auf den Spuren deutscher Geschichte wandelnd wurde am nächsten Tag das Deutsche Historische Museum besucht, welches die Geschichte Deutschlands mit Hilfe vieler Originalobjekte und vieler sorgfältig recherchierter Informationstafeln aufleben lässt. Obwohl das Museum nicht weit entfernt von der berühmten Museumsinsel liegt, ist es im Vergleich zu dieser eher ein Geheimtipp.

Auf dem Weg durch die lebendige Metropole konnten weitere Zeugnisse der ebenso lebendigen Vergangenheit der Stadt entdeckt werden, wie zum Beispiel die Reste der Berliner Mauer.

Kulinarisch bot Berlin seinen Besuchern alles: Von der traditionellen Currywurst bis zum Döner oder aber guter deutscher und fremdländischer Küche in einem der zahlreichen Restaurants war alles zu finden.

Auch in der Gestaltung des Abendprogrammes waren wenige Grenzen gesetzt. Auf der großen Theaterbühne des Friedrichstadtpalasts trainierten junge Künstler aus der Talentschmiede des Quatsch Comedy Clubs die Lachmuskeln der Zuschauer.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof, konnte schließlich auch die Fotosammlung komplettiert werden, indem Reichstag und Kanzleramt, auf dem Hinweg lediglich bestaunt, abgelichtet wurden. Die Heimreise gestaltete sich ebenso unkompliziert wie die Hinreise.

Eine Städtereise nach Berlin, die nach eigenen Interessensgebieten selbstorganisiert ist und selbstständig gestaltet wird, bietet dem Besucher einen großen Mehrwert gegenüber von Veranstaltern geplanten oder gar verplanten Städtetrips und kann jedem nur empfohlen werden.

- anonym -

Unsere Servicezeiten:
Montag - Donnerstag: 09:00 - 22:00 Uhr
Freitag - Samstag: 09:00 - 20:00 Uhr
Sonn- & Feiertage: 11:30 - 20:00 Uhr

Jetzt anrufen!