Kurztripp nach Berlin

- Ein Reisebericht -

Urlaub in Berlin

Für mich als Großstadtmuffel, war es wirklich eine Horrorvorstellung meinen Urlaub in Berlin verbringen zu müssen. Mein Mann hat sich das aber gewünscht, da er bis dahin immer nur alleine in der Hauptstadt war.

Ich habe also im Internet ein kleines Hotel gebucht, das uns von Freunden empfohlen wurde, zentral gelegen an der S-Bahn Station Charlottenburg und bin mit den schlimmsten Befürchtungen dann angereist.

Wir sind mit dem Wagen gefahren um dort mobil zu sein.

Das kleine Hotel „Abendstern“ in Charlottenburg war leicht zu finden, Parkplätze waren leider nicht vorhanden, aber es hat alles geklappt und das Hotel war wirklich gut. Sauber, ordentlich, einfache Ausstattung, aber wir waren ja nur zum Schlafen dort. Frühstücksbuffet war einfach, nichts umwerfendes. Bei einem Übernachtungspreis von 69 € im Doppelzimmer, konnte man auch nicht mehr verlangen. Es war wirklich ok.

Ich hatte mir einige Sehenswürdigkeiten ausgesucht, die mich interessierten, wenn ich schon mal da bin.

So haben wir die Stadt wirklich 4 Tage von morgens bis abends erkundet und ich habe so viele Eindrücke sammeln können, das ich noch Tage später damit beschäftigt war, das alles zu verarbeiten.

Madame Tussauds war so was von beeindruckend, ich kann da nur den Tipp geben, über das Internet Karten vorzubestellen und gleich morgens um 10h bei der Öffnung hin zu gehen. Wir hatten es leer und außer uns waren nur noch 6 andere Besucher dort, so konnten wir mit jeder interessanten Wachsfigur ganz tolle Erinnerungsbilder machen. Wer hat schon mal das Glück neben Robbie Williams zu stehen, auch wenn er nur aus Wachs ist.

Ein weiteres Glanzlicht war das Aquarium. Auf mehreren Etagen sind nicht nur Fische, es gibt auch Reptilien und andere Exoten.

Nebenan ist gleich der Berliner Zoo, der wirklich einen Besuch wert ist.

Sehr zu empfehlen ist das Wiener Café Haus in Charlottenburg.

Torten und Kuchen und kleine Gerichte in einem schönen Ambiente.

Unzählige Fotos haben wir dann am Neptunbrunnen gemacht, der steht vor dem Roten Rathaus, nah beim Fernsehturm.

Eine Currywurst war Pflicht, die gab es als XXL Format in einem Imbiss am Holocaust Mahnmal.

Dieses Mahnmal war für mich mit eines der bewegensten Erlebnisse in Berlin. Vorher dachte ich immer, wer will so olle Steinquader sehen.

Je mehr ich mich darauf eingelassen habe und immer weiter in dieses Mahnmal ging, je mehr hat es mich fasziniert.

Man geht Schritt für Schritt immer tiefer, die Steinquader werden höher und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die ganze Welt „weg“ ist und dieses Mahnmal einen verschluckt. Ich sah nur noch diese Steine, die schmalen Wege und die Wolken am Himmel.

Vorbei mit Menschenmassen, kein Verkehrslärm mehr, einfach Stille und diese bedrückende Realität zu dem Holocaust Mahnmal.

Um das wirklich verstehen zu können, muß man da hin gehen.

Berlin ist wirklich eine Reise wert und ich habe lange noch nicht alles sehen können und ich werde wiederkommen.

Berlin

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