Landschaftliche Schönheit im Süden Portugals – Pauschalreise an die Algarve (Portimao)

- Ein Reisebericht -

Vielfalt und Abwechslung – dies waren unsere primären Anforderungen an die geplante einwöchige Pauschalreise an die Algarve, welche ganz zu unserer Freude, und wie auch nachfolgend beschrieben, zur vollsten Zufriedenheit erfüllt worden sind.

Nach der morgendlichen Landung in Faro holte uns ein Shuttleservice des Hotels Tivoli Marina Portimao ab und brachte uns zur direkt am Yachthafen gelegenen Residenz.

Bereits beim Eintreten in die Lobby bemerkte man die hohe Servicequalität sowie die kaum steigerbare Gastfreundschaft. Mit einem Golfcaddie wurden wir zu unserem Zimmer mit Meeresblick gebracht, wo wir zuerst die Dachterrasse mit Liegen entdeckten.

Nach kurzem Auspacken und Entspannen, machten wir uns auf zum ausgiebigen Frühstück auf der Sonnenterasse am Hafen von Portimao, um anschließend am bekannten Strand Praia da Rocha mit Blick nach Ferragudo die Sonne zu genießen und den ersten mutigen Surfern zuzuschauen. Bei einer Wassertemperatur von nur 18°C konnten wir uns zunächst nur schwer dazu überwinden, in die Fluten zu springen. Bei zunehmender Mittagshitze wurde uns die Entscheidung jedoch immer leichter gemacht. Der stets wehende Wind bescherte uns durchgängig schöne Wellen.

Nach dem Abendessen im Hotel machten wir einen Spaziergang entlang des Wassers bis in die Innenstadt von Portimao, welche allerdings nicht viel Sehenswertes bietet.

Am nächsten Tag hatten wir eine Jeep-Safari in das Hinterland der Algarve gebucht, schauten uns den Korkanbau, die Herstellung von Medronho-Schnaps und die typische Lebensweise der Bauern an. Stark zu erkennen ist hier vor allem der Kontrast zwischen Armut und Reichtum; beeindruckend jedoch wirken die vielfältige Vegetation und die zerklüftete Felslandschaft. Am Abend besuchten wir ein Samba-Konzert einer brasilianischen Band mit Gastspiel in Portimao inmitten einer urigen Strandbar.

Für den dritten Tag hatten wir uns entschieden, einen Surfkurs zu belegen, was sich jedoch mit Preisen von ca. 20 € / Std. als sehr kostspielig herausstellte. Zusammen mit 4 anderen Urlaubern aus den Niederlanden durchlebten wir mit gemischten Gefühlen die ersten Gehversuche auf bzw. neben dem Brett.

Völlig erschöpft gönnten wir uns einen Wellness-Abend im hoteleigenen Spa-Bereich mit Sauna und Ganzkörper-Massage.

Mit frischer Kraft starteten wir am nächsten Tag unsere Spezialitäten-Tour, welche bereits im Paket der Pauschalreise enthalten war. Ebenfalls mit einem Jeep wurden wir zu verschiedenen Stationen gebracht, wo wir die landestypischen Erzeugnisse betrachten bzw. probieren konnten. Die Palette reichte von Wein über Stockfisch bis hin zu Honig. Am Abend überquerten wir mit dem Taxiboot das Meer und gelangten in den gegenüberliegenden Ort Ferragudo mit seinem historischen Fischerhafen und kleinen engen Gassen, die allesamt zum zentral gelegenen Kirchengebäude führen.

Nach einem Abendessen direkt am Meer mit fangfrischem Fisch statteten wir der Nachtbar „Tres Macacos“ einen Besuch ab. Diese stellte sich als sehr gemütliche Kneipe mit Live-Musik heraus.

Am 5. Tag fuhren wir mit dem Taxi an den kleinen abseits gelegenen Strand Praia dos Caneiros hinter Ferragudo, an dem man fast ausschließlich Einheimische trifft.

Eine weitere Tagestour führte uns von Portimao aus nach Lagos. Die Innenstadt wird als eine der schönsten Portugals gelobt und wird ihrem Ruf mehr als gerecht. Kleine enge Gassen führen vom ehemaligen Sklavenmarkt aus in alle Teile der Stadt. Auch die alte Festung am Hafen birgt geheime Kammern, kleine Schätze und bietet einen wundervollen Ausblick auf das Meer hinaus.

In Sagres angekommen, konnten wir einem Surfwettbewerb beiwohnen, was Erinnerungen an den just erlebten „Abenteuertag“ hochkommen ließ. Abschluss unseres Ausfluges war der zweitwestlichste Punkt des europäischen Festlandes: das Kap Sao Vicente. Zum Sonnenuntergang mit Blick auf das entfernte Amerika genossen wir einen typisch portugiesischen Portwein, bevor es von Sagres aus über Lagos wieder zurück zum Hotel ging.

Vor unserem Abflug in Faro blieb am Vormittag noch etwas Zeit, um Ausschau nach Souvenirs für die Daheimgebliebenen zu halten. Dank vieler individueller Shops und Boutiquen am Hafen fiel dies nicht schwer.

Gegen 14 Uhr wurden wir schließlich gut erholt und sonnengebräunt mit dem Shuttle von Portimao zurück nach Faro gebracht.

Malibu

Sagres

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