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Langeweile im Mittelalter?Niemals!!

- Ein Reisebericht -

Da meine Tochter zur Zeit total besessen ist von Burgen, Prinzen und Prinzessinen blieb uns der Besuch einer waschechten Burg nicht erspart, also haben wir im Sommer der Burg Forchtenstein einen Besuch abgestattet. Anfangs war ich von dieser Idee weniger begeistert, aber als wir und dem Mittelalterlichem Treiben hingaben sah ich alles in einem anderem Licht.

Warum? Davon möchte ich euch heute erzählen.

Geschichte

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Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von Graf Paul von Mattersburg erbaut. Er ließ diese Burg als Ersatz für eine zerstörte Burg erbauen. Im Jahre 1529 verwüsteten die Türken die Umgebung von Forchtenstein nur die Burg hielt ihrem Angriff stand.

1622 vererbte Kaiser Ferdinand die Burg und den Grafentitel an Graf Nikolaus Esterhazy. Die Esterhazys bauten die alte Burg um und verliehen ihr damit ihr heutiges aussehen.

Die Burg ist auch heute noch im Besitz der Esterhazy.

Öffnungszeiten/Eintrittspreise

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von April - Oktober täglich von 9 Uhr - 18 Uhr geöffnet

Erwachsene 8 Euro

Kinder 3,50 Euro

Es gibt aber auch noch spezielle Ermäßigungen für Behinderte und Senioren, die aber an der Kasse erfragt werden müssen.

Adresse/Informationen

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Burg Forchtenstein

Melinda Esterhazy- Platz 1

7212 Forchtenstein

Infos unter : kbk@bkf.at

Also wie schon erwähnt waren wir im Sommer auf Burg Forchtenstein. Was wir aber nicht wußten war das es in den Sommermonaten Juni und Juli immer eine Veranstalltung für Kinder gibt. Diese Veranstalltung nannte sich "Burg Forchtenstein Fantastisch".

Als wir bei der Burg ankamen sahen wir schon Kinder in den verschiedensten altertümlichen Kleidern herumlaufen. Anfangs dachten wir uns was das hier sein soll, denn wir hatten uns eher auf eine langweilige Burgführung vorbereitet, aber

meine Tochter war so begeistert von dem Gedanken bei diesem Trubel dabeizusein das wir es natürlich nicht wagten unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu fahren.

Gleich beim Eingang bekam meine Kleine ein Burgfräuleinkostüm zum anziehen und dann ging die Entdeckungreise ins Mittelalter los. Im Burghof konnten die Kinder sich schminken lassen und bei verschiedenen Aktivitäten dabeisein.

So konnten sie zum Beispiel versuchen mit Feder und Tintenfass zu schreiben, was für meiner Tochter aber nicht sehr interessant war.

Das Töpfern gefiehl ihr da schon viel besser und das nette ist, das sich die Kinder ihre kleinen Meisterwerke natürlich auch mit nach Hause nehmen durften. Auch die Möglichkeit aus Stroh verschiedene Dinge zu basteln wurde den Kindern geboten.

Das größte Erlebnis für alle Kinder war die Herstellung des Pfeil und Bogens mit dem sie dann auch noch auf eine Tafel schießen konnten.

Am späteren Nachmittag wurde dann noch eine "Schnitzeljagdt" veranstalltet bei der die Kinder auch noch die ganze Burg besichtigen konnten und geziehlt nach hinweisen suchen mußten. Bei dieser Schnitzeljagd war natürlich auch geschultes Personal anwesend die versuchte den Kindern auch ein bisschen was über die Burg selber zu erzählen.

Zur Stärkung wurde nach den Ereignissen noch ein Lagerfeuer entfacht. Die Kinder konnten dann noch Würstel und Kartoffel braten. Es wurden noch ein paar Liedern mit ihnen gesungen und leider ging auch dieser Tag zu Ende.

Fazit

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Tja, wie habe ich diesen Tag erlebt?

Ich fuhr ja wie erwähnt mit dem Gedanken an eine langweilige Burgführung eher wiederwillig mit meiner Tochter zu dieser Burg. Was ich aber dort dann alles erlebte, hätte ich nicht geglaubt.

Die Kinder wurden Unterhalten konnten auch noch einiges lernen und ich erlebte einen angenehmen Tag an dem mich meine Tochter eigentlich gar nicht wirklich brauchte.

Nein, mal im Ernst ich finde das Programm eigentlich sehr interessant für Kinder, das einzige das ich nicht ganz so sinnvoll fand war das Lagerfeuer zum Schluß, da sehr viele kleinere Kinder anwesend waren.

Doch für alle Kinder die gerne mal einen Tag im Mittelalter erleben wollen finde ich diese Veranstalltung sehr sinnvoll. Auch das Programm war so ausgerichtet das jüngere Kinder auch ihren Spaß haben konnten.

Für Verpflegung braucht man auch nicht zu sorgen, da sich neben der Burg gleich ein Restaurant befindet, das angenehme Preise und eine Spielecke für Kinder bietet. Der einzige Nachteil an der Sache ist, das Hunde leider nicht mitgenommen werden dürfen und unsere Hündin somit im Auto warten mußte.Doch im großen und ganzen kann ich es jedem nur empfehlen mit den Kindern einmal einen Tag ins Mittelalter abzutauchen.

Anonym

Forchtenstein

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