Last-Minute nach Bulgarien

- Ein Reisebericht -

Im Juni diesen Jahres bin ich mit meiner Freundin (beide 21) sehr kurzfristig nach Bulgarien an den Sonnenstrand geflogen. Wir sind beide Studenten und hatten daher die Möglichkeit, zu einem Termin direkt vor der Saison zu fliegen. Für den Pauschalurlaub haben wir 240€ pro Person gezahlt. Ich glaube genau das hat diesen Urlaub so einmalig gemacht.

Wir haben den Urlaub 5 Tage vorher im Internet gebucht auf einer der einschlägigen Vergleichsseiten im Internet. Meine Freundin war bereits vor 5 Jahren in Bulgarien gewesen und haben wir auch das gleiche Hotel wie sie damals gebucht. Dieses kann ich nur empfehlen (Sun City), es war sauber, hatte einen schönes Zimmer mit Poolblick und das Essen war lecker. Wir haben Halbpension gebucht. Ebenfalls etwas, was ich nur empfehlen kann, auch wenn man meint, ein gutes Geschäft zu machen mit All-Inclusive, so muss man doch sehr viel in den relativ heruntergekommenen Hotelbars trinken und Essen, damit sich das lohnt. Besser ist es 10€ mehr in die Urlaubskasse zu investieren und sich bei den überaus günstigen lokalen Anbieter verwöhnen zu lassen!

Nach wenigen Abenden haben wir unsere Lieblings-Cocktailbar gefunden. Sie hieß Guaba und war im Sandstrand gebaut, es lief gute Musik und im Hintergrund konnte man das Meer rauschen hören. In Bulgarien ist es wohl üblich, dass es rund um die Uhr eine Happy Hour gibt, im Guaba gab es einen Cocktail (der mit so manchem teurem Cocktail hier in Deutschland mithalten kann) für unschlagbare 1,80€! Und da wir direkt vor der Saison geflogen sind, hatten wir sozusagen unseren privaten Barkeeper. (das ganze Personal war schon da und hat sich eingearbeitet, aber kaum Touristen)

Vom Sonnenstrand aus zu sehen war eine Halbinsel ähnlich wie Sylt - genannt Nessebar.Nessebar Mit dem Bus kann man hier für nur einen Euro hinfahren. Die Insel hat eine lange Geschichte, sodass an dieser Stelle auch derjenige auf seine Kosten kommt, der nicht nur auf Party Lust hat. Es sind sehr viele alte Ruinen vorhanden und es gibt einen schönen Muschelstrand. Aufpassen muss man hier vor den teilweise sehr aufdringlichen Gastronomen. Es gibt ungefähr 50 Restaurants auf der relativ kleinen Insel und als wir da waren, war das Personal sehr unterbeschäftigt, sodass vor jedem Restaurants 5 Leute standen, die einem erzähltem, wie frisch der Fisch bei ihnen ist. Bei einem Restaurant haben wir uns dann niedergelassen und wurden königlich bedient - natürlich wieder zu Spottpreisen.

Am letzten Tag waren wir noch in einem der beiden regionalen Aquaparks. Mit 17€ war das zwar mit der teuerste Ausflug des Urlaubs, jedoch verglichen mit den Preisen in Deutschland immer noch ein echtes Schnäppchen. Es war ein schöner Abschluss der Reise, wir haben uns zum Glück auch dort erst einen Sonnenbrand zugezogen. Das Wetter war die ganze Zeit über schön - einmal gab es einen sehr heftigen Sturm, der jedoch schnell wieder weggezogen ist. Das Wasser war leider teilweise sehr kalt, aber auch sehr klar und sauber. Vor allem in Nessebar konnte man mindestens 10 Meter bis auf den Grund gucken.

Anonym

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