Leere Strände und 30 Grad - Andalusien (fast) für uns alleine

- Ein Reisebericht -

Unser Urlaub war nicht nur als "Urlaub" geplant, sondern vielmehr als "Familientreffen".

Meine Mutter hatte meinen Freund, ihre Tante und mich eingeladen - wir sehen uns nicht oft, da mein Freund und ich in Norddeutschland, meine Großtante in Süddeutschland und meine Mutter in Österreich wohnen und keiner von uns ein Auto besitzt. Da war die Freude natürlich groß, als die beiden "Großen" uns "Kinder" am Flughafen Malaga Jerez de la Frontera. Die Feria ist so etwas wie ein jährliches Stadtfest - natürlich im Andalusischen Stil: Überall Frauen und Kinder in kunterbunten Trachten, oft waren die kleinen Mädchen im Partnerlook mit ihren Müttern gestylt, Kutschen mit prachtvollen reinrassigen Andalusiern (in diesem Fall meine ich die Pferde ;) und erstaunlich viele sehr fröhliche, betrunkene Rentner. Es war ein sehr schöner Tag und ein Erlebnis, die Spanier an diesem sehr besonderen Tag in totaler Feierlaune zu erleben.

Die letzten Tage vergingen wie die vorherigen an "unserer" kleinen Bucht. Die Stimmung war ziemlich gedrückt, denn wir wussten alle, dass wir uns nach diesem Urlaub erst einmal ein paar Monate, vielleicht sogar länger, nicht sehen würden. Mein persönliches Highlight dieser Reise war meine Mutter: Während eines Einkaufsbummels in Conil entdeckte ich zwei wunderschöne Kleider. Meine Mama sagte, sie wolle mir Eines schenken - und ich brauchte eine halbe Stunde, um mich zu entscheiden. Als der Abschied am Flughafen bevorstand, drückte sie mir ein Päckchen in die Hand: Sie war extra noch einmal zu dem Laden gefahren, um mir das zweite Kleid zu kaufen. Diese Geste machte den Abschied mindestens doppelt so schwer. Unser Urlaub im Ferienhaus war ein wunderschönes, erholsames Erlebnis.

Nadine Ruhland

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