London, ein Trip der überrascht

- Ein Reisebericht -

Anreise:

Endlich war es soweit, August 2010, 2 Wochen Großbritannien, 2 Wochen London. Der Abflug erfolgte um 12 Uhr mittags mit den British Airways ging es ab von Berlin aus in die Weltmetropole London. Innerhalb von nur 1 1/2 Stunden kamen wir auch schon am Flughafen Heathrow London an. Ein Traum, den größten Flughafen Europas live zu erleben. Als wir hinaus sahen, erwartete uns überraschend ein klarer blauer Himmel mit Sonnenstrahlen. Besser gehts doch gar nicht und allen Vorurteilen zum Trotz "es regnet nicht ständig in England". Da wir doch einige Gepäckstücke hatten, saßen wir wenig später in einem roten Bus und fuhren ins Zentrum.

Hotel:

Wir stiegen in der Claxton Street aus und wir wurden beinahe ohnmächtig, als wir unsere Unterkunft sahen. Das Hotel vor uns war einfach überwältigend. Das St. Ermins Hotel, ein riesiges Gebäude mit einem wunderschönen Eingang durch einen Rundbogen umhüllt von grünen Pflanzen. Dann im Eingangsbereich sahen wir nur weiße große Wendeltreppen mit Stuck verziert und einen Kronleuchter. Wir waren verblüfft, nahmen unsere Koffer und ließen uns unsere Schlüssel geben. Im 1. Obergeschoss befand sich gleich unser Zimmer, schlicht eingerichtet, cremefarbende grünliche Wände empfingen uns und ein riesigen Bett mit unzähligen Kissen...selbstverständlich durfte auch die Minibar nicht fehlen mit horrenden Preisen :). Der Hotelurlaub konnte also beginnen.

Sehenswürdigkeiten:

Wir legten schnell unser Gepäck ab und machten uns auf den Weg. Schließlich wollten wir heute noch was sehen, fuhren mit dem Bus in die City Road in Richtung Süden, stiegen dort aus und bogen nach links in Richtung Liverpool Station ab. Dort angekommen, mussten wir erstmal verschnaufen. Vor uns befand sich der Bahnhof im viktorianischen Stil, wir traten in die Halle und waren überrascht mit wie viel Liebe die ganzen Decken verziert waren. Draußen erklang Musik, wir gingen raus. Eine kleine Kapelle mit 4 Leuten spielte sanfte Jazz-Musik im Sonnenschein, ganz anders als in Deutschland hätte man hier Stunden stehen können. Gegenüber befand sich ein englisches Pub mit bunten Blumenampeln und englischen Taxis vor der Tür. Very British! Was folgte war ein Besuch, natürlich Britisches Bier musste gleich mal her.

In den folgenden Tagen waren wir nur unterwegs, liefen die London Bridge entlang zum Wahrzeichen schlechthin, der Tower Bridge, die muss man gesehen haben, wunderschön im Stil der viktorianischen Gotik. Weiter sahen wir uns auch den Big Ben an, komplett saniert und glänzend, wir waren von diesem riesigen Gebäude fasziniert. Die müssen da sicher ewig putzen.

Natürlich durfte eine Fahrt mit dem London Eye ebenso wenig fehlen. Leider hatten wir an diesem Tag doch typisch englisches Wetter: Regen. Aber das machte nichts, die Aussicht hat alles entschädigt, für 12 Pfund/ Person durften wir uns die ganze Stadt ansehen, den Buckingham Palace und natürlich die Brücken, den Big Ben, die ganzen Gebäude im Stil der Gotik. Wir waren nur am Fotos machen, es war einfach schön und wirklich empfehlenswert.

Mit der Underground-Linie fuhren wir zur Baker Street. Ein paar Schritte weiter und schon standen wir vor Madame Tussauds. Hier mussten wir natürlich hin, die ganzen Größen anschauen, Johnny Depp, George Clooney, den britischen Tronfolger William, der wirklich riesig ist, aber ebenso verstorbene Filmgrößen wie Marilyn Monroe, Elvis, Charlie Chaplin.

Ach und Shoppen durfte selbstverständlich auch nicht fehlen, in der Oxford Street, die Einkaufspassage am Picadilly Circus, da gibt es alles, was das Herz begehrt. Ich und meine Freundin waren da sicher jeden 2. Tag.

Abendgestaltung:

In den Abendstunden haben wir oft in unserer Unterkunft gespeist, sehr luxuriös, Hummer. Doch wir waren auch oft am Picadilly Circus, wo es von Musicals nur so wimmelte, angeschaut haben wir uns natürlich Mamma Mia und Chicago. Lohnenswert, allerdings muss man dafür doch sehr in die Tasche greifen, diese Karten sind nicht billig. Auch essen waren wir in Londons traditionellem Porters English Restaurant im Covent Garden und ebenso im Seashell, typisch Fish and Chips müssen halt auch sein. In London wird es nie langweilig, die Pubs sind nur zu empfehlen, die Atmosphäre gibt es sonst nirgends. Man kommt rein und alles begrüßen einen und geben sogar ein Bier aus.

Abreise:

Leider ging die Zeit viel zu schnell um und wir mussten auch schon wieder packen und zum Flughafen. Wir verließen also unser sagenhaftes Hotel und standen pünktlich zum Boarding am Gate.

Fazit:

Der Urlaub in London hat uns überraschend gut gefallen. So aufregend hatte ich es mir nie vorgestellt. Aber es war ganz anders, nicht düster und gruselig, keine Menschen, die ihre Nasen sonst wie weit oben tragen. nein, es war alles sehr freundlich, sehr liebenswert, sehr teuer, aber das muss man wohl in Kauf nehmen. Doch diese Reise werde ich bald wieder machen. London ist nicht nur für Ältere etwas, nein auch für Junge, die sich von den typisch englischen Vorurteilen befreien wollen und nette Menschen kennen lernen wollen.

Jana Eberhard

London Heathrow Airport

London

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