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Luxushotel und Abenteuer in Ägypten

- Ein Reisebericht -

Durch einen Zufall fanden wir - meine Kollegin und ich - ein Sonderangebot für einen Luxus-Urlaub in Sharm el Sheik Sharm el Sheikh. Die Dame im Reisebüro sagte uns, wenn wir am nächsten Morgen um 6 Uhr früh am Flughafen sein könnten hätte sie uns ein Angebot für einen Cluburlaub im Hotel Hyatt Regency - natürlich konnten wir. Das lustige war, dass wir kurz vor Ladenschluss, um 6 Uhr abends, im Reisebüro waren und somit genau 12 Stunden Zeit hatten bis zum Beginn unserer Kurzferien. Also heim, Koffer packen, schnell schlafen und um 5 Uhr morgens in den Zug Richtung Flughafen steigen. Glücklich landeten wir bald darauf in Ägypten wo wir von einem hübschen Shuttle-Bus abgeholt wurden. Nach einer kurzen Fahrt standen wir bewundernd in der Einhangshalle des 5-Stern-Hotels und liessen uns von vorne und von hinten "betüteln". Das Zimmer war riesig und der Balkon bot eine schöne Sicht aufs Meer und die grandiose Aussenanlage des Hotels. Schnell stiegen wir in die Badehose und ab gings Richtung Pool-Landschaft. Als erstes bestellten wir uns einen Cuba-Libre an der Pool-Bar und plauschten ein wenig mit dem hübschen Bar-Keeper. Nach einem erfrischenden Bad im attraktiven Höhlenlabyrinth der Wasserlandschaft fanden wir eine andere Poolbar mit einem ebenfalls sehr hübschen Bar-Keeper. Von da an mussten wir nur noch in die Nähe einer Bar kommen und unser Drink wurde schon gemixt. Sehr aufmerksam die Angestellten im Hotel!

Nach zwei Tagen schwimmen, ausspannen und sehr gutem Essen in den fünf verschiedenen Restaurants beschlossen wir den Ort zu erkunden. Es standen zwar Taxis vor dem Hotel aber wir sind eher die Abenteuer-Touristen. Also liefen wir die lange und imposante Auffahrt zur Hauptstrasse hinunter wo wir ein sogenanntes "Servis" - ein Sammeltaxi anhielten. Dieser kleine, rostige VW-Bus war bereits mit 11 Arabern besetzt die sich willig aufeinanderschachtelten damit wir bequem Platz fanden. Nach einer höchst interessanten und rassigen Fahrt die fast alle unsere Nerven brauchten hielten wir in Sharm el Sheik. Wir erkundigten uns nach dem Teil des Ortes wo die Einheimischen wohnten und tauchten alsbald in den engen Gässchen unter. Wir wurden zwar etwas komisch angeschaut aber in keiner Weise irgendwie belästigt. Plötzlich kam aus einer Türe vor uns ein Teppich geflogen und pflichtbewusst schaute ich mir die Knüpfung an da ich dachte, er würde uns zum Kauf präsentiert. Meine Freundin zerrte mich dann unauffällig weg und erklärte mir im Flüsterton dass dies ein Gebetsteppich sei und der Mann direkt hinter dem Teil aus der Türe kam. Ich glaube nicht dass er gemerkt hat was ich tat und wir liefen emsig weiter. Wir erfragten ein gutes Restaurant und wurden in ein unauffälliges Haus gewiesen wo wir noch den letzten Tisch erwischten. Gleich darauf stellte man uns eine Platte mit frischem Seafood auf den Tisch wie wir es besser noch nie gegessen hatten. Ich bin sicher dass die wenigsten Touristen wissen, wie gut man in Ägypten essen kann! In der Dunkelheit kamen wir - wieder mit einem Sammeltaxi - ins Hotel zurück und wurden vom Torbewacher mit einem tadelnden Kopfschütteln begrüsst. Anscheinend gehört es sich nicht dass 5-Stern-Gäste ganz alleine und dann noch mit Sammeltaxis unterwegs sind. Aber der Ausflug war so interessant und das Essen so gut dass wir diese Aktion noch einige Male wiederholten. Bald waren wir auch im einheimischen Sharm el Sheik genauso bekannt wie im Hyatt an der Bar. Logischerweise waren wir auch tauchen und reiten in der Wüste. Alles in Allem ein gelungener Urlaub mit vielen schönen Eindrücken und einem perfekten Hotelaufenthalt.

Anonym

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