Mallorca

- Ein Reisebericht -

Kompletturlaub mit der Familie - endlich war es dieses Jahr soweit, unsere Kinder flogen mit uns in Urlaub. Nach Mallorca sollte es gehen. Eine Pauschalreise mit Unterkunft in einer Clubanlage. Abflug vom beschaulichen Zweibrücker ZweibrückenFlughafen an einem sonnigen Samstagnachmittag. Zwei Kinder, was heißt hier Kinder, Leon 15 Jahre alt und Marc 20 Jahre alt, sowie ich und meine Ehefrau. Am überschaubaren Flughafen, wo die Parkplätze kostenlos sind, angekommen das übliche Procedere. In der Gepäckaufgabe Schlange stehen - Gepäck abgeben und warten auf das Einchecken. Plötzlich wurde mein Name aufgerufen: "Herr Kurt E. bitte zur Gepäckkontrolle!". Dort angekommen stand da ein Polizist und eine charmante junge Dame des Flughafens. "Was haben sie in diesem Koffer drin?" Ich teilte ihm mit, dass dies der Koffer meines jüngsten Sohnes sei, vermutlich Bekleidung. "Darf ich ihn öffnen?" Natürlich, war meine Antwort. "Wir müssen nachschauen ob sich in dem Koffer Sprengstoff befindet - wir haben das was beim Durchleuchten entdeckt." Jetzt fiel mir aber die Kinnlade runter. Nach dem Öffnen lugte das Laptop meines Sohnes hervor.

"Den Laptop hätte er auch mit in den Flieger nehmen dürfen." Und weiter "Wir müssen das Laptop einem Sprengstofftest unterziehen." Ich teilte ihm mit, dass wir doch nicht den Flieger sprengen wollen, wenn wir selbst drinnen sitzen würden. Ich konnte nur noch den Kopf schütteln. Kurze Zeit später kam der Polizeibeamte zurück und teilte mir mit, dass der Test negativ verlaufen sie und wünschte uns noch einen guten Flug. Dann hieß es einchecken, durch die Sicherheitsschleuse und ab in den Flieger.

Dass meine Ehefrau Flugangst hat, wusste ich, hauptsächlich bei Start und Landung. Also hieß es wieder Händchen halten und den Druckschmerz verkraften. Schließlich erreichten wir unsere Flughöhe und die Anspannung fiel von ihr ab. Nach ca. 2 Stunden und 35 Minuten erreichten wir unser Ziel Plama de Mallorca. Von hier aus sollte es, mit einem in Deutschland gebuchten Mitwagen, nach PagueraPeguera, die Spanier titulieren es Peguera, gehen.

Doch jetzt hieß es warten. Ein Teil des Bodenpersonales streikte, weshalb meine Ehefrau und die beiden Kinder über eine Stunde auf unser Gepäck warten mussten. Währenddessen stand ich geschlagene zwei Stunden am Schalter der Mietwagenfirma.

Die Verspätung, dies sich vorab als Nachteil darstellte, weil wir zweieinhalb Stunden später in unsere Clubanlage Hotel Europa kamen, erwies sich im Nachhinein als Vorteil.

Unsere gebuchte Ferienwohnung, für vier Personen, war bereits vermietet. Etwas gestresst gab ich dem gut deutsch sprechenden Hotelangestellten zu verstehen, dass wir aber eine solche Ferienwohnung, sie war teurer, als zwei Apartments, gebucht hätten. Schließlich gab er uns zwei nebeneinander liegende Apartments, so war Reine gewisse Distanz gewahrt und wir waren, nur getrennt durch eine Wand, doch Räumlich nahe. So konnte unser Allinclusiv-Urlaub positiv beginnen und es wurde ein unvergesslicher Urlaub mit vielen Ausflügen nach Palma, Port Andtrax, die schöne Badebucht Cala de Fornells und nach Arenal.

Kurt E.