Mein selbstorganisierter Urlaubstrip nach Varna im August 2011

- Ein Reisebericht -

Seit geraumer Zeit habe ich davon geträumt, einen selbstorganisierten Urlaubstrip quer durch Europa anzutreten. Im August 2011 war es dann endlich soweit. Nach einem Monat intensiver Planung, trat ich meine Reise mit dem Auto in Richtung Bulgarien an. Im westfälischen Hamm ging es mit dem Auto um 11 Uhr am Mittag los. Nach stundenlanger Autobahnfahrt bei mäßig gutem Wetter gab es jedoch nur wenige Highlights. Nach ca. 9 Stunden erreichte ich das schöne Österreich. Aufgrund der langen Autofahrt war ich sehr Müde geworden und übernachtete in der Stadt Linz. Eine prächtige Stadtmitte sehr viel Geschichte und einem tollen Cafe, genau gegenüber vom Rathaus, sehr zu empfehlen.

Meine weitere Reise führte mich die nächsten Tage durch Ungarn und Serbien, bis ich schließlich mein Ziel Bulgarien erreichte. Die Fahrt verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Ich machte noch 2 mal eine Rast, aber hatte nie so richtig Gelegenheit etwas von meinen Aufenthaltsorten zu erkunden aufgrund der Müdigkeit und den Drang nun endlich an mein Ziel zu kommen.

Im Vorfeld hatte ich mir vor meiner Abreise ein kleines Hotel in der Innenstadt von Varna gemietet. Mein Ziel war jedoch nicht meinen gesamten Aufenthalt dort zu Verbringen. Geplant war eine Nacht in dem besagten Hotel zu verbringen und mich dann selbstständig in Richtung Küste, Schwarzes Meer, zu begeben.

So nahm auch alles seinen geplanten Lauf. Erschöpft im Hotel in Varna angekommen, verschlief ich erst einmal den nächsten Tag fast komplett. Ich stieg um 17 Uhr ca. aus dem Bett und wollte nun endlich entspannt etwas von der Innenstadt sehen und mich gegen Abend auf zur Küste machen. Die Innenstadt wirkte am frühen Abend sehr belebt und auf den Straßen war sehr viel los. Nette, freundliche Leute, die jedoch sehr schlecht Englisch sprachen, geschweige denn deutsch. Doch auf das tat meiner Stimmung keinen Abbruch. Den Abend verbachte ich in einem netten Café mit dem Namen "Predo". Dieses hatte mir die Hotelrezeption empfohlen. Ein gemütliches Café zum entspannen und relaxen. Da ich dort mehr Zeit verbrachte als gewollt, buchte ich eine weitere Nacht im Hotel und begab mich am nächsten Morgen mit meinem Auto in Richtung Schwarzen Meer. Es war Hochsaison und viele Reisebusse mit Touristen und endlose Fahrradkollonnen erschwerten mir die nur 20 km bis zum Meer beträchtlich.

Nach einer guten Stunde sah ich nun endlich das lang ersehnte Meer. Es war ein prächtiger Anblick mit einer tollen Aussicht. Bei der Anzahl der Menschen an dem Strand, machte ich mir allmählich jedoch Gedanken um einen freien Hotelplatz. Doch genau diese Ungewissheit und Abenteuerlust hat mich zu dieser Reise hingetrieben.

Nach 3 Stunden Hotels abklappern fand ich das Hotel "Bonita Beach". Es war direkt am Strand gelegen, musste jedoch aufgrund der Belegung ein Doppelzimmer alleine beziehen.

Der Tag war noch jung und ich genoß den ganzen Tag lang die Sonne am Meer. Dies war genau das was ich wollte. Ein Abenteuertrip, mit ungewissen Ausgang, welcher sich jedoch stets zum positiven entwickelt. Die Länge der Reise war im Vornerein nicht bestimmt, jedoch entschloss ich mich, mich 6 Tage am Strand aufzuhalten bevor ich meine Heimreise mit dem Auto wieder antrat.

Einen solchen Trip mit einem PKW kann ich jedem nur guten Gewissens ans Herz legen. Dennoch msus man schon im Vorfeld einige Sachen organisieren und auch das nötige Kleingeld zur Hand haben, da man nie genau weiß wie so etwas am Ende ausgeht.

Linz

Hamm

Warna

anonym

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