München-Städtereise im Frühjahr 2011

- Ein Reisebericht -

Bei strömendem Regen fahren wir, meine Mutter und ich, vom Allgäu in Richtung München. Die selbstorganisierte Reise ist ein Geschenk von mir zu ihrem 70-igsten Geburtstag. Nach München kommt man aus allen Richtungen von Deutschland über die Autobahn oder mit der Bahn. Ich habe ein Hotel nahe der Theresienwiese gebucht, damit wir die U- und S-Bahn-Stationen in der Nähe haben. Im Münchner Stadtverkehr mit dem Auto unterwegs zu sein, das traue ich mir nun doch nicht zu. Wir reisen sonntags an und ich fahre direkt zum Hauptbahnhof. München Hauptbahnhof

Sonntags ist in München wenig Verkehr, bei strömendem Regen gar keiner. So finden wir schnell einen Parkplatz und gehen direkt zum Doppeldecker-Bus "Citytour". Meine Mutter ist nicht so gut zu Fuß und bei dem Wetter brauchen wir ein Dach über dem Kopf. Diese Buse fahren den ganzen Tag mit verschiedenen Touren durch München. Die längere Tour, 2 Stunden, bietet die Möglichkeit an interessanten Plätzen auszusteigen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzusteigen. Wir wählen die kurze Tour über eine Stunde, müssen aber noch bis zur Abfahrt warten. So gehen wir in die Bahnhofshallen zum Bummeln in die Buchhandlungen. Dort finden wir einen Biergarten und essen Brathändel mit Brezen und Bier. So kommt trotz Regen Urlaubsstimmung auf. Dann ist es auch schon Zeit für unsere Citytour im Doppeldecker-Bus. Wir gehen nach oben und fühlen uns wie in London, nur die Busfarbe ist nicht rot. Hier gibt es an den Sitzen Kopfhörer an denen wir die gewünschte Sprache, also deutsch, auswählen. Für meine Mutter ein tolles Erlebnis, weil der Führer vom Tonband Erklärungen abgibt und Anekdoten erzählt. Leider sind die Skulpturen noch im Winterkleid, sie werden vor der Witterung geschützt. Aber wir bekommen einen guten Überblick und meine Mutter will schon den nächsten Städteausflug nach München planen.

Anschliessend fahren wir in unser Hotel um die Ecke von der Theresienwiese. Übers Internet habe ich ein Viersterne-Hotel zum Sonderpreis für eine Nacht gebucht. Es ist sehr modern und die Zimmer sind frisch renoviert worden. Es gibt einen großen Flachbildschirm samt Fernsehsessel. Wir sind angenehm überrascht und fühlen uns sogleich wohl. Nach einem Imbiss in der Hotelbar, überlegen wir, was wir noch unternehmen wollen. In der Hypo-Kunsthalle ist die Kunstausstellung über den Orient, das spricht meine Mutter an und es ist mit der U-Bahn gut zu erreichen Die Öffnungszeiten bis 20 Uhr kommen uns gelegen und so fahren wir noch einmal in die Stadt. Mit dem Audioguide wandeln wir durch die Hallen. Als Abschluss nimmt meine Mutter im Hotel ein Schaumbad und genießt ihr Geschenk in vollen Zügen. Nach einem ausgiebigen Frühstück hören wir uns im Auto die CD " Geschichten aus 1001 Nacht" an, bevor es wieder zurück ins Allgäu geht.

Anonym

München

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