Multi-Kulti in Berlin

- Ein Reisebericht -

Wir wollten einfach mal wieder ein Wochenende ausspannen und uns vom Arbeitsalltag erholen, was liegt da näher als ein selbstorganisierter Wochenendausflug in unsere schöne Hauptstadt Berlin?! Und so machten wir uns am Samstagmorgen nach einem entspannten Frühstück auf den Weg nach Berlin…

Unser erster Anlaufpunkt war das sea life Berlin an der Spandauer Straße. Gut ausgeschildert und mit eigener Tiefgarage war die Anreise zu dieser Sehenswürdigkeit sehr entspannt.

Da wir bereits vorab im Internet gegen einen geringen Aufpreis VIP-Tickets erstanden hatten, konnten wir uns an allen anderen Wartenden vorbei sofort ins Unterwassererlebnis stürzen. Ohne dieses kleine Extra hätten wir sicher Wartezeiten von bis zu 45 Minuten einplanen müssen, aber so ging alles sehr schnell. Sobald wir den ersten Raum betreten hatten, nahmen uns die ersten Aquarien sofort gefangen. Die Atmosphäre in den abgedunkelten Räumen ist etwas ganz besonderes, die Ruhe und die Bewegung der Fische sind herrlich entspannend. Neben vielen einheimischen Fischarten zu Beginn des Rundganges, konnten wir auch zahlreiche Exoten wie Rochen, Seepferdchen und kleinere Haie bestaunen. Durch die großzügige 1800m2 Anlage merkt man im Inneren des sea life Berlin nicht mehr viel vom Besucheransturm vor dem Eingang und kann in Ruhe die circa 4000 Bewohner der verschiedenen Becken bestaunen.

Nach ungefähr drei Stunden beendeten wir unseren Rundgang und reihten uns in die Schlange derer ein, die sich das Highlight des sea life Berlin nicht entgehen lassen wollten – den Aquadom.

Der Aquadom ist laut Flyer des sea life „das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt“. Man stelle sich einen zylindrischen Acrylglasbehälter vor, 25 Meter hoch und im Durchmesser 11,5 Meter breit, in dessen Inneren man mit einem Aufzug hochfährt. Obwohl bis zu 45 Personen in dem Aufzug Platz finden, hatten wir eine sehr gute Sicht auf die Fische rings um uns herum. Das war sehr beeindruckend und sollte man als Abschluss auf jeden Fall noch erleben.

Da das sea life Berlin direkt an der belebten Karl-Liebknecht Straße liegt, schlenderten wir anschließenden noch etwas die Straße entlang und machten in dem einen oder anderen Souvenirladen halt. So werden uns zum Beispiel kleine Mitbringsel aus dem Ampelmann Shop immer an dieses schöne Wochenende erinnern.

In einem kleinen Cafè direkt an der Spree machten wir es uns dann bei leckeren Crêpes und Cappuccino bequem und genossen den Multikulti-Charakter Berlins.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem Hotel beschlossen wir etwas zu Essen und landeten im italienischen Restaurant Vapiano am Potsdamer Platz. Pizza und Pasta waren äußerst lecker und wegen der kleinen Preise auch gut für die Urlaubskasse. Aufgrund der großen Tische für bis zu zehn Personen saßen wir nicht alleine und kamen schnell mit unseren Tischnachbarn ins Gespräch, die uns einige Tipps für den weiteren Abend gaben. Wir entschieden uns für Cocktails im solar. Diese Sky Lounge ist ein echter Geheimtipp. Über den Dächern von Berlin konnten wir bei leckeren, aber auch nicht ganz günstigen, Cocktails eine traumhafte Aussicht auf das beleuchtete Berlin genießen. Am Abend fielen wir dann, erschöpft von den vielen Eindrücken, müde in unsere Hotelbetten.

Am Sonntag stand unser Besuch im Madam Tussaud`s Berlin an. Wer einen Ausflug nach Berlin macht, sollte sich das berühmte Wachsfigurenkabinett nicht entgehen lassen.

Auch hier halfen uns wieder unsere VIP-Tickets die Warteschlange zu umgehen. Im Gegensatz zum sea life Berlin spürt man aber den Besucheransturm hier etwas deutlicher. Aber wenn man etwas Geduld hat, bekommt man auf jeden Fall ein Foto zusammen mit seinem Lieblingspromi. Die Figuren aus den verschiedensten Kategorien sind wirklich verblüffend lebensecht nachempfunden. Für unseren Rundgang mit zahlreichen lustigen Fotos benötigten wir etwa zwei Stunden. Anschließend gönnten wir uns noch einen 6-er Pack Donuts bei Dunkin Donuts und traten dann unsere Heimreise an.

Unser Ziel, einfach mal wieder abzuschalten, konnten wir voll und ganz verwirklichen. Durch die Entspannung im sea life und den Spaß im Madam Tussaud`s entstand eine gute Mischung für ein wunderschönes Wochenende. Dadurch, dass wir die Reise selbst organisier hatten, konnten wir uns auch ganz individuell auf das pulsierende Berlin einstellen und werden diese zwei Tage wohl nicht so schnell vergessen.

N. Hupfer

Berl

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