Musical-Wochenende in Hamburg

- Ein Reisebericht -

Anfang März stand der erste Urlaub für das Jahr 2011 an. Vorausgegangen war eine Internetaktion, über die ich 2 günstige Karten, für das Musical "Der König der Löwen", ergattern konnte. Da Hamburg, die Spielstätte des Musicals nicht gerade um die Ecke ist, musste noch ein günstiges Hotel gefunden werden und die Anreise selbstorganisiert werden. Danach stand einem schönen Wochenendtrip nach Hamburg nichts mehr im Wege.

Anreise & Hotel

Nach einigen Diskussion mit meiner Reisebegleitung (meine liebe Freundin), über die Art der Anreise, sind wir zu dem Entschluss gekommen mit der Bahn von Düsseldorf nach Hamburg zu reisen. So ein Bahnticket ist zwar gar nicht so günstig wie anfangs gedacht (70 € pro Person), aber der Aspekt der Bequemlichkeit siegte (keine Stau`s, keine Parkplatzsuche, kein Tanken = kein Stress). Bei der Suche nach einem passenden Hotel für 1 Wochenende hatten wir die Qual der Wahl. Viele Empfehlungen von Bekannten und Freunden, Spezielle Angebote für Musicalbesucher und natürlich bekannte Hoteltestplattformen wie "holidaycheck" und Konsorten. Letztendlich fiel die Wahl nach einem netten Telefonat auf die "Superbude". Ein Hotel/Hostel mit seinem ganz eigenen Charme. Diesen Charme zu beschreiben ist nicht ganz einfach, am besten man macht sich sein eigenes Bild davon auf der Website der Superbude. Ich würde es :jung, modern, kultig und unkonventionell beschreiben. Sowohl was die Einrichtung als auch den Service angeht. Für ältere Semester mag das Ganze vielleicht einen Tick zu jung und unkonventionell zu sein, aber für alle "jungen" Leute und jung gebliebenen ist die Superbude ein absoluter Geheimtipp. Wir haben für 2 Übernachtungen in einem 2-Bett Zimmer 140 € bezahlt.

Hamburg meine Perle

Hamburg

Angekommen im schönen Hamburg haben wir uns als erstes 2x 3-Tageskarte für je 16,50 zugelegt. Die S- und U-Bahn Verbindungen in Hamburg sind sehr gut ausgebaut. Mit den frisch erworbenen Bahntickets ging es dann als Erstes ins Hotel, glücklicherweise nur eine Bahn-Station vom HBF entfernt. Anschließend ging es in die Hamburger Innenstadt. Was macht man als erstes in Hamburg? Na klar- ein Fischbrötchen essen! Der nette Herr an der Rezeption hat uns dafür Daniel Wischer`s Fischbratbetrieb mitten in der Innenstadt empfohlen. Dort kann man sich sowohl ein leckeres Fischbrötchen „auf die Hand“ bestellen, als auch lecker im Restaurant essen. Wir haben uns für das Restaurant entschieden und haben es nicht bereut. Das Essen war schnell da, sehr lecker und der Preis ging auch in Ordnung. Ein weiterer Gastro-Tipp ganz in der Nähe ist das kleine und versteckte Cafe „Beanie Bee“ auf der Lilienstraße. Hauptsächlich in Lila,Pink und Rottönen eingerichtet, gibt es in diesem Cafe etliche leckere und einfallsreiche Cafe Kreationen die locker mit den großen Cafe-Ketten a la Starbucks mithalten können. Mein Tipp: Unbedingt einen der frisch gemachten Bagel ausprobieren, super lecker! Am Abend stand dann der Musical Besuch an. Um hier nicht zuviel vorweg zu nehmen: es wär ein sehr schönes Erlebnis, das Geld war es aufjedenfall Wert und es war nicht das letzte Musical, welches ich besucht habe.

Am nächsten Tag haben wir uns den Hamburger Hafen und die Speicherstadt mal genauer angeschaut. Zunächst zu Fuß und später dann mit einer obligatorischen Hafenrundfahrt. Die Hafenrundfahrt war sehr interessant und unterhaltsam (unser Kapitän hatte den typisch nordischen Humor).

Anschließend ging unsere Sight-Seeing –Tour weiter am berühmten „Michel“. Die St.Michaelis Kirche ist das Wahrzeichen Hamburgs. In 82m Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform doch leider hat uns das diesige Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Keller befindet sich die Krypta die wir ebenfalls besichtigt haben. Allerdings waren wir insgesamt etwas enttäuscht vom „Michel“. Die 6€ Eintritt für Aussichtsplattform und Krypta haben sich in meinen Augen nicht wirklich gelohnt, auch wenn die Kirche selbst durchaus schön ist.

Die berühmte Hamburger Reeperbahn wollten wir am Abend unsicher machen. Unser Fehler war allerdings, dass wir viel zu früh losgezogen sind. Nachdem wir um 20 Uhr ein Tex-Mex Restaurant gefunden haben um uns zu stärken, machten wir uns um 21/22 Uhr auf die Suche nach einer Cocktailbar. Von denen gab es auch einige, allerdings waren alle nur bescheiden gefüllt. Erst ab 00:00 strömten Menschen von der U-Bahn Station in Richtung Reeperbahn und die Läden füllten sich langsam. Leider war das für uns schon zu spät und wir beschlossen erschöpft den Weg zurück ins Hotel einzuschlagen.

Am Sonntag Morgen, stand dann noch der Fischmarkt auf unserem Pflichprogramm. Für uns bot der Fischmarkt noch einmal eine prima Unterhaltung allerdings wirkte alles sehr überteuert. Am Mittag mussten wir dann auch schon unsere Rückreise antreten.

Fazit

Ein Ausflug nach Hamburg lohnt sich immer wieder, egal ob nur für 2 Tage oder für eine Woche. Meiner Meinung nach ist dabei ein selbstorganisierter Urlaub am günstigsten. Allein die Innenstadt und der Hafen reizen mich noch einmal nach Hamburg zu fahren. In der kurzen Zeit konnten wir uns zwar nur die üblichen Sehenswürdigkeiten anschauen aber für die nächste Reise ist schon ein Besuch im Hamburger Dungeon, im Miniatur Wunderland und ins Wachsmuseum „Panoptikum“ geplant.

m.l.

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