Natur pur an der portugiesischen Algarve

- Ein Reisebericht -

Bereits zum dritten Mal waren wir im September 2010 an der Algarve. Diese bezeichnet die südlichste Küstenregion Portugals und lockte uns in erster Linie durch ihr hervorragendes Klima. Wir waren nie die Fans von über 30 Grad Celsius und es gefiel uns immer besser, wenn die Temperaturen niedriger sind und dazu ein starker Wind weht. Vor allen Dingen in der Nacht weiß man als Urlauber die rauen Einflüsse des Atlantik zu schätzen, denn selbst im Hochsommer kühlt es hier so weit ab, dass man lediglich ein geöffnetes Fenster zum Schlafen und eben keine Klimaanlage benötigt.

Wir haben uns für eine selbstorganisierte Reise entschieden und mieteten uns auch dieses Mal direkt ab dem Flughafen Faro schon einen Mietwagen, auf den man nicht verzichten kann. Einen großes Gefährt benötigten wir nie und auch auf die Klimaanlage kann man bereits im September verzichten. Faro selbst ist die Hauptstadt der Algarve und eignet sich wunderbar für einen Tagesauflug. Besonders auf der Suche nach Einheimischen wurden wir hier immer schnell fündig, die sich ja sonst eher selten in die Touristengebiete verirren. Wir steuerten direkt unser Ziel Praia do Carvoeiro an - ein kleines und idyllisches Fischerdorf mit eigener Sandbucht, die in der Nebensaison eine gewisse Gelassenheit ausstrahlt, die wir sonst nur selten erlebt haben. Viele Einheimische besuchen den Strand zur Mittagszeit und es herrschte dennoch nie Hektik und man hatte nur selten etwas anderes im Ohr als den Atlantikwind. Auch unser kleines Apartement befand sich direkt im Ort: Wir hatten sogar das Glück und konnten von unserem Balkon aus einen wunderbaren Blick über das Meer genießen.

Die Bucht Benagil hat es schnell in unser Herz geschafft und so haben wir schon bald mit unserem Auto die nähere Umgebung erkundet und diesen Strand zu unserem Lieblingsplatz erklärt. Die Parkplätze davor sind gewöhnungsbedürftig und bieten leider keinen Schatten, dafür findet man im Sand durch die hervorstehenden Felsen auch ohne mitgebrachten Schirm immer ein schattiges Plätzchen. Alles, was man hier hören konnte, war das Rauschen des Meeres. Bei Ebbe und Flut ist zwar hier immer auch etwas Planung gefragt, denn die Breite verringert sich tatsächlich drastisch, aber wir hatten uns auch an gut besuchten Tagen nie eingeengt gefühlt. Nachdem wir von der Ruhe genug hatten, haben wir kurzerhand einen Ausflug ins Touristenzentrum Albufeira beschlossen. Hier kann man wirklich viel Spaß haben, wenn man an einem Abend Lust hat auf Karaoke, Fußballkneipen und viele Menschen. Obwohl es auf Dauer sicherlich nichts für uns wäre, tat so eine Abwechslung auch mal ganz gut. Parken kann man problemlos in der großen Tiefgarage direkt in der Innenstadt und selbst der Preis war angemessen. Gegessen haben wir dort allerdings nicht gut und würden auch bei einem erneuten Besuch dort viel eher die kleinen und versteckten Restaurants besuchen, die nicht nur deutlich günstiger sind, sondern auch ausgezeichnete Qualität bieten. Wir haben uns hier willkommen gefühlt und die Bewohner der Algarve als sehr aufgeschlossene und höfliche Menschen empfunden.

Anonym

Albufeira

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