Reise nach Mallorca

- Ein Reisebericht -

Im Juli 2009 ging es für drei meiner Freunde und mich zu einem zweiwöchigen Cluburlaub nach Mallorca. Gebucht hatten wir eines der unzähligen drei-Sterne-Hotels mit Halbpension. Das Hotel selber war circa 500 Meter vom Strand entfernt und beherbergte über 300 Zimmer in einem großen Hotelgebäude. Das Hotel lag direkt an der großen berühmten Partymeile von Mallorca. Der berühmte Megapark war keine sieben Minuten Fußweg entfernt.

Das Hotel genügte vollkommen für die Ansprüche, welche man auf Mallorca hat. Denn immerhin benötigt man sein Zimmer im Grunde wirklich nur zum Schlafen, Umziehen und Duschen. Frühstück und Abendessen gab es dank Halbpension immer. Beim Frühstück gab es auch immer Getränke inklusive. Dazu gehörte zwar nur der typische künstliche Orangensaft aus einem Automaten und normaler Kaffee, Kakao und Tee. Auch die Auswahl des Buffets entsprach ganz eines Mittelklasse Buffets. Brötchen, Brot, Toast, Wurst, Käse, harte Eier und fertiges Spiegelei sowie Marmelade und Nuss-Nougat-Creme, durchschnittlich eben. Auch das Abendessen sah ähnlich aus. Die typischen Speisen wie Pommes, Nudeln, Fleisch und Salate waren natürlich gegeben. Alles ganz in Ordnung, denn man möchte auf Mallorca ja für gewöhnlich nicht wegen des guten Essens Urlaub machen.

Dem entsprechend ging es jeden Abend, nach einem langen Tag am Strand und Pool, erst einmal für unsere kleine Gemeinschaft zu einer Stammbar, welche wir nach zwei Tagen zu unserem Eigen machten. Für 6,50 Euro gab es dann hier für jeden einen Liter Cocktail unserer Wahl. Dazu gehörten Cuba Libre, Malibu Ananas und Wodka Lemon. So begann also in etwa jeder Abend. Jeder musste einmal zahlen.

Gegen 22 Uhr dann besuchten wir dann jeden Abend eine andere Diskothek. Das Highlight jeder dieser Discotheken war der Eintrittspreis. Dieser schwankte immer zwischen 12 und 16 Euro. Jedoch erhielt man für diesen Preis immer auch ein paar Gegenleistungen. Als Erstes bekam man, je nach Diskothek, zwischen einem und vier Gratisgetränke. Außerdem erhielt man noch Geschenke, wie zum Beispiel T-Shirts. Um weitere Kunden zu werben, versuchen die Discotheken außerdem mit gewissen Shows zu punkten. Diese reichten von harmlosen Schaumpartys, bis hin zu nicht jugendfreien Erotikshows. Am Ballermann gibt es genügend Discotheken, um zwei Wochen lang jeden Abend eine andere Disco besuchen zu können.

Interessant ist vor allem, dass sowohl am Tage als auch in der Nacht die Verkäufer mit ihren Sonnenbrillen, Uhren und so weiter unterwegs sind, um ihr Geld zu verdienen. Gerade Tagsüber gilt, einfach so tun als würde man am Strand schlafen, dann lassen diese einen auch in Ruhe. Schlafen sollte man auf Mallorca sowieso lieber tagsüber, denn nachts bleibt dafür eher wenig Zeit.

Ballermann 6

Anonym

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