Reisebericht - Cluburlaub auf Menorca

- Ein Reisebericht -

Frühsommer und in Deutschland herrschen noch nicht sonderlich warme Temperaturen. Wir freuten uns dementsprechend auf unseren 12-tägigen Cluburlaub auf Menorca.

Warum wir uns gegen die bekannteste der Baleareninseln – Mallorca – entschieden haben? Den ständigen Erklärung, dass wir nicht zum Ballermann möchten, sondern schöne Flecken Erde erkunden wollen, wollten wir uns einfach ersparen. Gleichzeitig bietet die Insel mehr Plätze für Kulturinteressierte und die Zerstörung durch Tourismus scheint hier weit weniger fortgeschritten zu sein, ist die Insel doch immerhin komplettes Naturreservat.

Abflugtag... erst einmal mit dem Zug nach München und anschließend mit einem Direktflug nach Maò. Über den Reiseveranstalter IST haben wir das Hotel „Barcelo Pueblo Menorca“ in Punta Prima gebucht. Die Feriensiedlung zählt zu den ältesten und ist auch unter den Anwohnern ein gern besuchtes Naherholungsgebiet. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass das Gebiet nur vereinzelte, unauffällig gebaute Ferienanlagen bzw. Hotels sowie in Strandnähe einige Geschäfte, Restaurants und Apotheken besitzt.

Das „Barcelo Pueblo Menorca“ hat unsere Erwartungen voll erfüllt und wir können es mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen. Alles sah schön und neu aus –die Sanierung liegt gerade einmal 3 Jahre zurück. Auch das Essen war Spitzenklasse – sowohl das Frühstück als auch das Abendessen.

Den Urlaub hatten wir im Vorfeld schon so geplant, dass wir zunächst ein paar Tage die nähere Umgebung auskundschaften und den Pool sowie den Strand ausgiebig nutzen, dann ein paar Tage die Insel erkundigen und schließlich nochmals den Strand sowie das Wetter genießen. Der Strand in Punta Prima sollte sich im Laufe unseres Urlaubs als der beste der ganzen Insel herausstellen – wir hatten also ein sehr glückliches Händchen bei der Standortwahl.

Nachdem wir uns 4 Tage durch Faulenzen und Strand nutzen gut erholt hatten, haben wir für zwei Tage einen Mietwagen – gerade einmal 65,00 Euro haben wir hierfür bezahlt. Die erste Tour führte uns Richtung Westküste mit Stops in Alaior, Cituadella und Ferreries. Alaior ist hauptsächlich für Lederwaren bekannt, bei denen sowohl die Preise als auch die Qualität gut ist. Auch die Uni und die verwinkelten Gassen sind eine Erkundungstour wert.

In Cituadella sollte man besonders viel Zeit einplanen, denn hier ist einfach alles sehenswert: Vom Rathaus und den umliegenden Bereich bis hin zum Stadtkern.

Nach Mahon (Maò) fuhren wir mit dem öffentlichen Bus. Eine der besten Gelegenheiten auf Menorca Shoppen zu gehen. Natürlich haben wir auch hier die Zeit zum Sightseeing genutzt und stellten fest, dass besonders die Erkerbauten und die Pubs deutliche Spuren der britischen Kolonien hinterlassen hatten. Auch den Hafen mit seinen immerhin 6 km – neben Pearl Harbor der größte Naturhafen weltweit – haben wir uns angesehen und die Yachten und Kreuzfahrtschiffe bestaunt – wann sonst hat man die Gelegenheit, so viel Luxus zu bestaunen.

Auch die Restaurants haben wir ausgiebig getestet und von Paella, Pan a Aiolo, Langusten bis hin zu Calamare alles gekostet und geschlemmt – sehr zum Leidwesen der Waage, die zu Hause auf uns wartete.

Maó

Anonym

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