Reisebericht - Rom entdecken in drei Tagen

- Ein Reisebericht -

Nach unserem Cluburlaub auf der Insel Ischia waren wir mehr denn je fasziniert von Italien – seinen Bräuchen, den Leuten, dem Essen, der Kultur. Wir wollten eindeutig noch viel mehr von diesem Land entdecken. Und so entstand die Idee, einen Kurztrip nach Rom zu machen. Hauptsächlich, um „Steine gucken zu gehen“.

Um möglichst viel Zeit für unsere Entdeckungstouren zu haben, ging es von Frankfurt via Flieger direkt nach Rom. Bereits vom Flugzeug aus hatte man einen tollen Blick auf den Petersdom.

Da wir keinen direkten Transfer zum Clubhotel hatten, eilten wir gleich nach der Landung zum Bahnhof. Von Fiumicino ging es also via Non-Stop-Zug zum Bahnhof Termini und nach 5 Gehminuten entdeckten wir auch schon unser Hotel. Dieser kurze Weg reichte, um uns wieder in Italienstimmung zu bringen – Menschentrauben, die wahllos durcheinander redeten, wüst fahrende Motorräder und die unvergleichliche italienische Bauart. Und zu allem dem auch noch strahlend blauer Himmel und angenehme warme Temperaturen.

Im Hotel erwartete uns eine eher barocke Einrichtung, die uns an ein kleines, zwischen Gassen verstecktes Schloss erinnerte. Wir waren begeistert. Moderne und höchste Technik hätten uns auch eher in einer Stadt wie Rom enttäuscht, wollten wir doch eine kleine Zeitreise durch die Stadt machen.

Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, ging es auch schon los. Erstes Ziel: die Kirche Santa Maria Maggiore. Nachdem uns bereits der Obelisk vor der Kirche beeindruckt hatte, verschlugen uns die Paolina-Kapelle sowie die Sixtinische Kapelle einfach die Sprache. Diese wunderbaren, bis ins kleinste Detail konstruierten Kuppeln sind atemberaubend. Ich hätte den ganzen Tag in dieser einen Kirche verbringen können...

Als wir uns endlich aus der Kirche Santa Maria Maggiore losreißen konnten und uns auf dem Weg zum Colosseum machten, hatten sowohl das Forum Romanum als auch Amphitheater der Lavier bereits geschlossen. Ein weiterer Besuch musste also auf einen der nächsten Tage verschoben werden. Aus der „Not“ heraus erkundeten wir die nähere Umgebung und erkundeten den Konstantinbogen, den Circus Maximus sowie die Chiesa di San Bonaventura. Mittlerweile wird der Rundkurs, der früher die früher beliebteste Strecke für Wagenrennen war, von Spaziergängern und Joggern genutzt. Der frühere Glanz lässt sich leider nur noch erahnen.

Mittlerweile hatte sich das dürftige Sandwich aus dem Flieger aufgelöst und es hungerte uns nach Pasta mit Fungi sowie Oliven und Tiramisu. In der Nähe des Piazza della Pilotta gibt es zahlreiche Restaurants mit gutem Essen, netter Bedienung und einer Atmosphäre, als würde man im Wohnzimmer einer großen italienischen Familie sitzen – genau das, was wir gesucht hatten.

Tag 2 und der Wecker klingelte unnachgiebig – trotzdessen, dass wir erst in den frühen Morgenstunden ins Bett gefunden hatten. Aber der Vatikan bzw. der Bus dorthin würde nicht aus uns warten und so standen wir pünktlich um 9 Uhr am Petersplatz und freuten uns auf die Entdeckungen des angebrochenen Tages. Kaum angekommen ging es hinein in den Petersdom und hinauf zur Kuppel – nach dem Fahrstuhl erwarteten uns noch einmal 320 Stufen und enge Treppen – aber die Aussicht ist diesen Weg mehr als Wert.

Nachdem wir uns endlich an Rom am Morgen satt gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg in den Petersdom. Überall Statuen, Gold, Baldachine und Gemälde – eine unendliche Pracht, egal wo man hinschaute. Durch das vatikanische Museum gelangten wir später zur Sixtinischen Kapelle und somit zu Michelangelos Meisterwerk. Dieser Anblick ist etwas, was man im Leben nicht vergisst, wenn man es einmal gesehen hat.

Die Sixtinische Kapelle und den Vatikan hinter uns lassend, machten wir uns auf den Weg zu Kirche Sant` Agnese in Agone, von dort weiter zum Pantheon und schlussendlich mit dem Bus noch einmal zum Colosseum. Schließlich hatten wir tags zuvor das Amphitheater nur von außen gesehen. Heute hatten wir Glück und die Wartezeiten waren erstaunlich gering. Inmitten des Amphitheaters konnte man beinahe spüren, wie sich Gladiatoren bekämpften und Löwen brüllten – ein grandioses Erlebnis.

Tag 3 führte uns bereits am frühen Morgen zur Dreifaltigkeitskirche – die Santissima Trinità die Monti. Von dort ging es weiter zum Piazza del Popolo und der Aussichtsterrasse des Monte Pinchio.

Da unser Flug bereits am frühen Nachmittag abflog, blieb uns nur wenig Zeit, die kleinen Boutiquen und Geschäfte in den Nebengasse zu erkunden. Bereits im Flieger Richtung Heimat war uns klar, dass wir unbedingt noch einmal in diese Stadt müssen – drei Tage sind einfach zu wenig, um alles sehenswerte erkunden zu können.

Rom

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