Reiterurlaub auf der Ponyranch am Lärchenwald

- Ein Reisebericht -

Meine beste Freundin und ich sind begeisterte Reiter und stolze Besitzer von jeweils einem Pony. Im Frühjahr 2008 kam in uns der Wunsch auf, einmal gemeinsam mit unseren Ponys zu verreisen. Zuerst sollte es an die Mecklenburger Seenplatte gehen, doch wir empfanden die Strapazen der Fahrt dann doch etwas zu stark für unsere Ponys. Also entschieden wir uns in der näheren Umgebung zu bleiben und nach weniger Recherche stand die Ponyranch am Lärchenwald als Urlaubsziel fest.

Im Mai war es dann endlich so weit und wir verstauten Reisekleidung und die Pferde und machten uns auf die Fahrt. Schon nach etwas über einer Stunde kamen wir auf dem riesigen Anwesen an und wurden direkt von der Chefin und einer 10-köpfigen Hundemeute in Empfang genommen. Man zeigt uns zunächst zwei überaus saubere Boxen für unsere Pferde und im Anschluss unser Doppelzimmer. Dieses war rustikal eingerichtet und überzeugte mit seinem ländlichen Charme. Das Zimmer war gepflegt und sauber und wir fühlten uns auf Anhieb sehr wohl.

Nachdem wir uns von der kurzen Anreise bei Kaffee und Kuchen und ein wenig Klönschnack mit der Chefin des Hofes erholt hatten, verspürten wir schon große Lust uns das Gestüt näher anzuschauen und im Anschluss etwas von der Umgebung kennenzulernen, selbstverständlich auf dem Rücken unserer Vierbeiner.

Das Anwesen des Gestüts ist enorm groß. Direkt hinter dem Wohnhaus befindet sich ein idyllischer Ententeich, der mit ausladenden Trauerweiden umgeben ist. Neben dem Teich ist eine Voliere, die unter anderem sogar einen pachtvollen Pfau beherbergt. Den Ansprüchen eines ambitionierten Reiters wird das Anwesen in jedem Fall gerecht. Neben zwei großen Dressurplätzen gibt es einen wundervollen Springplatz und eine lichtdurchflutete Reithalle für regnerische Tage.

Unser erster Ausritt in den Lärchenwald war wie alle folgenden eine absolute Wucht. Das Gelände ist einfach atemberaubend schön. Es ist möglich, stundenlang auszureiten, ohne auch nur einen einzigen Baum doppelt zu passieren. Ein Highlight ist die drei Kilometer lange Galoppstrecke, auf der sich die Pferde richtig austoben können.

Wir hatten eine wunderschöne Woche auf der Ponyranch. Die Mahlzeiten waren jeden Tag ein Gedicht und jeder, der rustikale Hausmannskost schätzt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Wir hatten das Glück, einen fangfrischen Wildschweinbraten serviert zu bekommen, der von einem mit dem Gestütsbesitzer befreundeten Jäger gebracht wurde. Ein absoluter Traum.

Diese Woche Reiterurlaub gehört mit zu meinen schönsten Erlebnissen und ich würde ihn jederzeit auf der Ponyranch wiederholen.

Schönhorst

anonym

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