Residenzstadt Celle zum Verlieben!

- Ein Reisebericht -

Die moderne Fachwerkstadt Celle ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Im Zentrum der historischen Stadt steht das Herzogschloss, umringt von über 500 restaurierten Fachwerkhäusern. Dabei ist Celle keineswegs altmodisch, sondern voller Leben und Aktualität. Die zentrale Lage von Celle bietet sich regelrecht für Ausflüge in das Umland an und ist daher Ausgangspunkt unzähliger Freizeitmöglichkeiten.

Wir sind immer wieder beeindruckt von den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern in der Residenzstadt Celle. Eine selbstorganisierte Reise nach Celle lässt uns alle Freiheiten, ob wir aktiv sein wollen oder einfach nur das Flair dieser Stadt genießen. Denn, in der Fußgängerzone von Celle lässt es sich herrlich Bummeln und in den kleinen Geschäften einkaufen. Für eine kleine Rast gibt es viele Cafés und Restaurants, die ihren Gästen in der warmen Jahreszeit auch eine Außengastronomie, entweder in der Fußgängerzone oder in idyllischen Hinterhöfen, bieten.

Um mehr über das historische Celle zu erfahren, haben wir eine Stadtrundfahrt mit dem City-Express, einer keinen Elektrobahn, unternommen. Am Abend folgte eine Stadtführung mit dem „Nachtwächter“, die jeden Freitag stattfindet. Mit sehr viel Humor wurde uns die Stadtgeschichte und Bedeutungen der Inschriften an den Fachwerkhäusern erklärt.

Wer eine Städtereise nach Celle unternimmt, sollte sich das Herzogschloss mit der einzigartigen Schlosskapelle, die Stadtkirche, das 24 Stunden Kunstmuseum und das Bomann-Museum nicht entgehen lassen. Alles über die Stadtgeschichte und das östliche Niedersachsen erfahren die Gäste im Bomann-Museum, es ist das größte Museum in ganz Niedersachsen. Um die Eindrücke in Ruhe zu verarbeiten, wurde im Museum das „buchkunstcafé“ eingerichtet. Frisch gestärkt kann es dann weitergehen, ins gegenüber gelegene Residenzschloss. Hier haben uns das Residenzmuseum und die Geschichte der Welfen besonders beeindruckt. Zurzeit finden im Schloss Renovierungsarbeiten statt, dadurch ist das Schlosstheater momentan leider nicht bespielt. Das erste 24 Stunden Kunstmuseum bietet zeitgenössische Kunst von Robert Simon, es liegt direkt neben dem Bomann-Museum und durch die Lichtkunst bei Dunkelheit nicht zu übersehen. Ein kleiner Tipp: Vergünstigte Eintrittskarten für das Schloss, Bomann- und Kunstmuseum gibt es als Kombikarte.

Pferdefreunde zieht es jedes Jahr nach Celle, denn hier findet seit 100 Jahren die traditionelle Celler Hengstparade statt. Vor den historischen Gebäuden des Landgestüts, werden die prächtigen Hengste präsentiert. Ein Erlebnis für Klein und Groß. Imker, führt der Weg sicherlich zuerst in den Bienengarten des LAVES-Instituts für Bienenkunde. Er liegt direkt am historischen Französischen Garten, der mit 70 verschiedenen Laubgehölzen zum flanieren einlädt.

Der Entdecker-Bus-Südheide fährt von Juni bis Oktober, immer Samstags und Sonntag, für drei Euro durch den Landkreis Celle. Start in Celle ist der Hauptbahnhof, von hier geht es zu besonders schönen Heideflächen in Hermannsburg und Müden, aber auch ins Erdölmuseum in Wietze, Gedenkstätte Bergen-Belsen, Luftbrückenmuseum Faßberg, Kloster Wienhausen und vielen anderen interessanten Zielen. Wir hatten unser Fahrrad mitgenommen und eine ausgiebige Fahrradtour durch die traumhaften Heideflächen unternommen. Jederzeit konnten wir auf der Route des Entdecker-Busses ein- und aussteigen.

Wer eine Städtereise nach Celle unternehmen möchte sollte viel Zeit mitbringen, denn in- und um Celle gibt es viel Sehenswertes und zu erleben.

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